5 Yogaformen und ihre Wirkung – so behältst du den Überblick

Für viele ist es zu einem regelrechten Dschungel geworden, wenn es darum geht, bei den zahlreichen verschiedenen Yogaformen, die angeboten werden, den Überblick zu behalten. Daher ist es kein Wunder, wenn manche schon kapitulieren, noch bevor sie sich überhaupt für einen Kurs entschieden haben. 

Damit dir das nicht passiert, haben wir dir einen Yoga-Guide mit 5 beliebten Yogaformen zusammengestellt. Dieser soll dir als Navigationshilfe dienen, wenn du an Yoga interessiert bist und gerne deinen Lieblingskurs finden möchtest. Wir zeigen dir, was dich bei den verschiedenen Yogaformen erwartet, welche Wirkung sie haben und für wen sie sich besonders eignen.

Warum du Yoga für einen ausgeglicheneren und glücklicheren Gemütszustand unbedingt in deine Alltagsroutine aufnehmen solltest, erfährst du hier.

Hatha Yoga – der Klassiker

Diese Yogaform wird auch als die „Grundform des Yogas“ bezeichnet, da sich aus ihr alle weiteren Formen und Stile entwickelt haben. Hier lernst du die saubere Ausführung aller Asanas, wie die Positionen im Yoga bezeichnet werden, sowie Atemübungen, Pranayama genannt, und Mediationen in Form von Konzentrationstechniken. 

Die einzelnen Asanas werden in Ruhe aufgebaut, weshalb diese Yogaform speziell für Anfänger sehr gut geeignet ist. Du lernst hier sehr präzise, wie der besondere Atem (Ujjayi-Atem) in der Yogapraxis umgesetzt wird und wie du deinen Körper sowie deine Bewegungen mit ihm verbinden kannst. Denn die einzelne Asana wird hier einige Momente gehalten, bevor es in die nächste übergeht.

Wie du durch bewusstes Atmen mehr Energie bekommst, erfährst du hier.

Vinyasa Flow Yoga – für mehr Kondition

Wie der Name schon verrät, geht es hier um eine Flow. Asanas werden in fließenden Bewegungen aneinandergereiht und immer wieder neu zusammengestellt. Von einer motivierenden Playlist begleitet, kannst du dich dabei perfekt mit deinem Körper verbinden.

Die Flows trainieren deine Ausdauer und lassen dich deine eigene Kraft und Vitalität besonders stark spüren. Diese Yogaform ist speziell für all diejenigen geeignet, die schon etwas Yogaerfahrung mitbringen. Wenn du Anfänger bist, achte darauf, einen “Basics-” oder “Level 1”-Kurs zu besuchen.

Solltest du merken, dass du Schwierigkeiten damit hast, mitzukommen, versuche alles über den Atem anzugehen und in deinem Tempo zu bleiben. Wichtiger, als jede Bewegung mitzumachen, ist hier die Verbindung mit deiner Atmung.

Bikram Yoga – gegen Verspannungen

Für alle, die es heiß mögen, gerne schwitzen und dazu noch eine feste Abfolge an Asanas ausüben wollen, ist diese Yogaform genau die richtige. Bei 40 – 42 Grad Celsius sorgt diese Hot Yoga-Form in speziell beheizten Räumen für ein intensives Erlebnis. Du kannst bei einem geringeren Verletzungsrisiko tiefer stretchen und du trainierst gleichzeitig deine Ausdauer, Kraft sowie Beweglichkeit. Außerdem hilft dir das Schwitzen dabei, Giftstoffe zu verlieren und dein Immunsystem zu stärken. 

Geeignet ist diese Yogaform für alle, die keine Probleme mit ihrem Kreislauf haben. Wichtig ist nur, dass du auch während des Trainings auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtest, immer auf Zeichen deines Körpers achtest und bei Schwindel auch eine kurze Pause einlegst.

Ashtanga Yoga – kraftvoll und fordernd

Du magst körperliche Herausforderungen und möchtest eine energetische Yogaform praktizieren? Dann wirst du Ashtanga Yoga, auch Power Yoga genannt, lieben. Hier trainierst du, wie auch beim Bikram Yoga, nach einer festen Reihenfolge der Asanas, die jeweils durch Bewegungselemente verbunden sind. 

Die Übungen sind so aufeinander abgestimmt, dass nacheinander alle Körperteile aktiviert und gedehnt werden. Dein Kreislauf kommt ordentlich in Schwung, gleichzeitig kannst du jedoch hierbei auch gut abschalten. 

Ashtanga Yoga ist für alle geeignet, die schon eine gute Kondition sowie eine gewisse Yogaerfahrung mitbringen. Das Ziel ist hier, die eigenen körperlichen und geistigen Grenzen zu überwinden.

Yin Yoga – intensive Entspannung

Yin Yoga ist sehr entspannend, doch gleichzeitig auch unglaublich intensiv. Loslassen ist hier die Devise. Lang gehaltene, dehnende Asanas lassen Muskeln entspannen und noch tiefer stretchen. Du lässt den Atem durch deinen gesamten Körper fließen und bringst ihn besonders in die Regionen der Dehnung.

Das minutenlange Halten in den Positionen erlaubt dir, komplett abzuschalten und besonders gut in deinen Körper hineinzuspüren. Da diese Yogaform sehr langsam ist, kommst du auch als kompletter Anfänger gut mit und lernst auf diese Weise deinen Körper, seine Stärke sowie auch Schwachstellen besser kennen. Dadurch, dass hier auch das tiefere Bindegewebe und die Faszien gedehnt werden, eignet sich diese Form besonders gut, um Schmerzen, wie z.B. Rückenschmerzen vom vielen Sitzen, entgegenzuwirken. Auch zur Vorbereitung auf einen gesunden Schlaf ist eine Einheit Yin Yoga immer hilfreich.

Was für alle Yogastile gilt

Such dir einen Kurs, der gut in deinen Zeitplan passt, damit du sichergehen kannst, dass du in dieser Zeit nicht abgelenkt bist. Ob morgens als energievoller oder sanfter Start in den Tag, als Lunchbreak, um den Kopf freizubekommen oder auch abends zum besseren Abschalten und in Vorbereitung auf einen erholsamen Schlaf – du alleine entscheidest, was dir gut tut.

Lies hier nach, welche Kurse sich noch wunderbar in deinen Alltag integrieren lassen.

Wir alle verbringen viel Zeit mit Dingen, ohne dass wir uns derer bewusst sind. Gleichzeitig schaffen wir viel zu wenig Zeit für uns selbst und für das, was uns wirklich gut tut. Das größte Geschenk, das du dir also selbst machen kannst, ist dir die Zeit für deine eigene Yogapraxis zu nehmen und damit deinem Körper und Geist eine regenerierende oder auch energetisierende Auszeit zu gönnen.

Wir hoffen, unser Guide hat dich dazu inspiriert, den ein oder anderen Kurs bei unseren vielen Partnern für Yoga auszuprobieren.

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