Yoga – für eine bessere Welt

Yoga ist sexy! Früher als eine Art esoterische Entspannungsmethode verschrien, ist es mittlerweile aus den Feeds bei Instagram und Co. nicht mehr wegzudenken. Wer sich tiefenentspannt in verrenkten Posen zeigt, der tut damit nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern gewinnt Aufmerksamkeit und Likes! Yoga ist mittlerweile zu einem großen Markt an Begehrlichkeit geworden. 

Viel wichtiger ist, dass Yoga Heilkraft für das ganze Leben innehat: Ob seelischer Stress, körperliche Verspannung oder Fitness – es scheint eine gute Lösung für viele physische und psychische Beschwerden zu sein. Es gibt zahlreiche Gründe, warum dir Yoga vom ersten Atemzug an gut tut. Die positive Wirkung auf Körper und Geist sind durch zahlreiche Studien eindeutig belegt!

Hier erfährst du mehr darüber.

Yoga kann aber auch mehr als nur ein Trend, ein restoratives „Batterie aufladen“ und mehr als die Mobilisierung von Kräften sein. Hat Yoga nicht eventuell auch einen potentiellen Nutzen für die Gemeinschaft oder sogar für die Welt als Ganzes? 

Anlässlich des Weltyogatags (Internationaler Tag des Yoga am Sonntag, den 21. Juni), an dem Yoginis und Yogis weltweit schon seit nunmehr 5 Jahren die Yogalehre im Kollektiv feiern, haben wir uns die Frage gestellt, wie denn eine Welt wohl aussehen würde, in der fast alle Menschen regelmäßig Yoga praktizieren und meditieren?

Dazu haben wir uns die Meinung der Studio-Besitzer Ralf Rossnagel von Mattengold in Stuttgart-Wangen und Oz Yildirim von Om Yoga eingeholt. 

Beide Yogalehrer hatten sich in den Corona-Lockdown-Phase zusammengeschlossen, um den rund 100 Yogaschulen Stuttgarts in der Not unter #wirsindyoga eine Stimme zu geben. In einem offenen Brief an die Kultus- und Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) haben Ralf und Oz zu dem Hygienekonzept für die Wiedereröffnung der Yoga-Studios auch den großen Wert der traditionellen Praxis für Körper und Geist wissenschaftlich dokumentiert.

Damit haben Ralf und Oz unter Beweis gestellt, was Yoga schon seit 5000 Jahren im Kern ausmacht: „Seit jeher geht es im Yoga darum, unsere wahre Natur zu erkennen, uns mit unserem Bewusstsein zu verbinden – und damit mit allen Menschen und allen Wesen dieser Welt”, erklärt Ralf die Philosophie dahinter.

Große Herausforderungen der aktuellen Zeit

Insbesondere in einer Zeit, in der die soziale Isolation durch das Corona-Virus immer noch mehr oder weniger unseren Alltag bestimmt – fühlt man sich vielleicht oft unruhig, rastlos, verängstigt. Auch wenn das öffentliche Leben so langsam wieder in Gang kommt – die Zukunft bleibt ungewiss. 

Natürlich kannst du mit Entspannungstechniken und Meditation direkt keine Viren bekämpfen, doch Yoga trägt nicht nur einen wichtigen Teil dazu bei, innere Ruhe zu finden und auch zu bewahren – sondern auch durch den Abbau von Stress deine Immunabwehr zu stärken. Sobald du ganz bei dir bist, bist du unabhängiger von dem, was um dich herum passiert. Es stärkt dich mental.

„Wahres Glück und wirkliche Zufriedenheit, das ist eine der wichtigsten Lehren des Yoga, finden wir nicht im Äußeren, nicht in materiellen Dingen, sondern nur in uns selbst. Und aus diesem Bewusstsein heraus spüren wir nicht nur eine immer größere Verbundenheit, sondern auch eine Verantwortung alle Menschen und Lebewesen gegenüber.”

Zufriedenheit im Inneren finden 

Techniken wie Yoga oder Meditation, die dich nach innen führen, sind der Schlüssel dazu, wie du dein Leben achtsamer und bewusster gestaltest, anstatt dich von äußerlichen Gegebenheiten beeinflussen zu lassen und materielle Auslöser als Hilfsmittel zu benutzen. 

„In vielerlei Hinsicht hilft Yoga dabei, die Mentalität der Leichtigkeit und Balance zu kultivieren, nicht nur als Folge der Lebendigkeit, die wir nach dem Üben unserer täglichen Asanas spüren, sondern auch durch die Philosophie, die als Grundlage für die Praxis dient”, beantwortet Oz die Frage, wie du im Yoga innere Zufriedenheit erfährst.

Durch Yoga das kollektive Bewusstsein stärken

Der Sanskrit-Begriff „Kula” hat in Indien die Bedeutung „Herde”, „Familie”, „Gemeinschaft”.  Sie spielt in der Yoga-Historie eine wichtige Rolle, denn in der yogischen Praxis geht es immer um die Entwicklung des Individuums in Verbindung mit dem Ganzen. Yoga bringt – wie wir am Weltyogatag sehen – Menschen überall auf der Welt zusammen und sorgt für Kula-Feeling.

Nach Aussagen von Ralf und Oz kann die Praxis dazu beitragen, eine gesündere und stabilere Gesellschaft in der Zeit nach Corona aufzubauen. „In manchen Yogastunden ist die Energie fast mit den Händen zu greifen. Die Schüler erleben eine Intensität der Praxis, die sie, wenn sie zu Hause vielleicht mit einem Video üben, niemals erreichen. Sie werden buchstäblich durch die Stunde getragen. Nenn es Energie oder kollektives Bewusstsein, aber jedenfalls ist es etwas, das uns alle miteinander verbindet.”

Mehr Yoga für die Menschheit 

Yoga ist nicht nur eine inspirierende Sportart, die altersunabhängig ausgeübt werden kann. Es bringt den Körper mit entspannenden Bewegungen in Form und hilft dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen und zu fokussieren. 

Dadurch wird der Mensch als Gesamtsystem wieder mit sich selbst in Einklang gebracht. Yoga lehrt Achtsamkeit. „Mehr Menschen sollten Yoga machen, um sowohl unsere individuelle als auch unsere kollektive Gesundheit zu stärken und um ein tieferes Bewusstsein zu entwickeln, das bei jedem einzelnen Menschen beginnt”, appelliert Oz.

Durch mehr Achtsamkeit können wir in einer Welt leben, die durch Inklusivität geprägt ist statt durch Exklusivität – in einer Welt, in der sich Menschen verbinden und nicht voneinander abgrenzen.

Yoga und Meditation haben also nicht nur Vorteile für uns selbst als Individuum: Wir selbst sind es, die dadurch die Welt zu einem besseren Ort machen können.

Wenn du den passenden Yoga-Kurs für dich finden möchtest, dann schau auf unserer Webseite oder unsere App vorbei und entdecke für dich neue Weg mit Yoga und Meditation. 

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