Meditieren lernen – 5 Tipps für Anfänger

Reisepläne für dieses Jahr: Abwarten, stornieren oder auf 2021 verschieben und diesen Sommer dafür auf Balkonien bleiben? Die Sommerferien stehen vor der Tür – aber wann und wie gereist werden kann, wird mit gewissen Sicherheitsvorkehrungen verbunden sein. Die aktuelle Lage hat viele Pläne für den Sommerurlaub 2020 über den Haufen geworfen. Doch wir haben gute Nachrichten für dich: 

Einer Studie der Harvard Universität nach, haben Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga auf Dauer einen nachhaltigen Effekt des eigenen Erholungsempfindens – der sogar länger als der einer tollen Reise anhält!

Die Forscher testeten Blutproben der Probanden auf biologische Vorgänge, die mit Stress, Zellgesundheit und Alterungsprozessen zusammenhängen. Das Ergebnis ist eindeutig: Meditation stärkt die Zellen auf Dauer und verbessert so auch den körpereigenen Stoffwechsel.

„Meditation scheint einer der Wege zu sein, die unserem Immunsystem Erleichterung verschaffen“, interpretiert Rudolph Tanzi, Neurologe von der Harvard Universität die Studienergebnisse. „Der tägliche Stress, den ein Körper aushalten muss, wird reduziert. Das kann dazu führen, dass man gesünder altert.“

Die Vorteile von Meditation liegen klar auf der Hand: Gerade jetzt, wo Sorgen und Negativschlagzeilen unsere ständige Begleiter sind, ist nicht leicht, seine Gedan­ken und Gefühle nicht von der Coronakrise bestim­men zu lassen. Medi­ta­tion hilft dir dabei, Abstand zu nehmen und wieder bei dir selbst anzu­kom­men. Auch Fähigkeiten wie Selbstliebe und Fürsorge werden durch mentales Training verbessert.

Beim Meditieren werden Stresshormone abgebaut. Das macht uns ruhiger, entspannter und feinfühliger. Dennoch scheint es für viele Menschen, insbesondere für Neulinge, nicht einfach zu sein, einen Einstieg zu finden. Nun, wie funktioniert Meditieren und was gilt es dabei zu beachten?

Wie haben die Antworten darauf. Im Folgenden haben wir 5 Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du ganz sicher heute noch anfangen und eine dauerhafte Meditations-Routine entwickeln kannst.

1. Die beste Zeit zum Meditieren

Wähle einen festen Zeitpunkt – zum Beispiel morgens vor dem Frühstück oder abends vor dem Schlafengehen –, an dem du dir bewusst Zeit für dich einräumst, um zu meditieren. Das heißt: Kein Handy und kein Hintergrundgeräusche. Versuche ungestört zu sein beziehungsweise dich einfach von niemanden stören zu lassen. 

2. Der richtige Ort zum Meditieren

Suche dir einen festen Ort, an dem du diese Ruhe findest und dich entspannen kannst. Um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, kannst du selbstverständlich auch Kerzen oder Räucherstäbchen anzünden, ein Foto oder ein Bild aufstellen, das sich inspiriert, sowie leise Meditationsmusik anmachen. Um dein Wohlbefinden zu steigern, besorge dir Meditationskissen, -matte oder -bank, um während der Meditation bequemer zu sitzen.

3. Die geeignete Körperhaltung zum Meditieren

Versuche, eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Ein aufrechter Rücken bewirkt, dass sich deine Brust öffnet, du frei atmen kannst und somit ein ungehinderter Energiefluss zustande kommt. Lass deine Arme dabei einfach locker in deinen Schoß fallen und lege deine Hände auf deine Knie. Der Kopf zeigt locker geradeaus. Die Schultern fallen entspannt nach unten.

Wichtig hierbei ist, deinen Körper zu entspannen, während du gleichzeitig eine aufrechte Haltung beibehältst.

4. Der Wille

Viele Meditations-Anfänger machen zu Beginn denselben Fehler. Sie wollen mit Willenskraft

  • an nichts mehr denken
  • aufrecht sitzen bleiben
  • sich auf ihre Atmung fokussieren

Wenn du von Anfang an zu viel von dir verlangst, ist es kein Wunder, wenn du nach einigen Tagen entnervt die Lust am Meditieren verlierst.

Am besten fängst du ganz klein an: Du kannst dich auf deinen Atem konzentrieren, in eine Kerze schauen oder einfach nur die Natur um die herum beobachten. Wichtig dabei ist, dass du dich dabei selbst spürst: deinen Atem und deinen Körper.

Dein Atem sollte dabei immer mühelos geschehen, quasi von ganz alleine. Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, holst du sie ganz sanft wieder zurück. 

Gehe nicht zu hart mit dir ins Gericht, wenn es am Anfang nicht gleich gelingt. Gehe achtsam mit dir um und nimm, ohne zu bewerten, wahr, was dir gut tut. Je länger und regelmäßiger du praktizierst, desto einfacher wird es. Hab also viel Geduld.

5. Headspace

Für den Anfang kann es auch sehr hilfreich sein, eine geführte Mediation zu machen. Headspace bietet eine große Kollektion an Meditationen, Schlaf- und Bewegungsübungen mit dem Titel „Finde Ruhe im Chaos“ an. Egal in welcher Stimmung du dich gerade befindest, die Meditationen helfen dir, etwas Ruhe und Liebe für dich selbst und die Menschen um dich herum zu finden.

Jedes aktive Urban Sports Club Mitglied kann jeweils 1×3 Monate Headspace Plus kostenlos testen. Der individuelle Code wird in der kommenden Woche allen aktiven Mitgliedern, die den Newsletter abonnieren, per Mail zur Verfügung gestellt.* 

Wenn du eine Übung gefunden hast, mit der du dich wohl fühlst, dann bleibe dabei und praktiziere sie für eine längere Zeit.

Wenn du wissen willst, wie sich ein Selbsttest mit Headspace anfühlt, klicke hier.

Meditation ist eine ganz einfache Sache. Das Schwierigste daran ist, sich die 10 Minuten am Tag Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen und es einfach mal auszuprobieren. Wir hoffen, mit unseren Tipps die Motivation bei dir geweckt und alles für einen guten Start bereitet zu haben! 

Falls also der geplante Urlaub dieses Jahr tatsächlich ins Wasser fällt, kannst du auch prima zu Hause im eigenen Wohnzimmer regenerieren.

Viel Spaß beim Meditieren!

*Die Codes sind nun abgelaufen. Bleib auf dem Laufenden! Wir halten weitere tolle Angebote für dich bereit.

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