NACHGEFRAGT bei TMX® – Mythen über Schmerzen

Wann hattest du zum letzten Mal Schmerzen? Ob Kopf-, Knie- oder Rückenschmerzen – vermutlich jede*r von uns dürfte irgendwann schon mal unter der ein oder anderen Art von Schmerzen gelitten und das Sportprogramm pausiert haben. Richtig so, oder?

Nicht ganz! Experten raten eher dazu, trotz Schmerzen aktiv zu bleiben. So paradox es sich anhört: Der richtige Sport kann tatsächlich deine Leiden lindern.

Für eine weitere Folge NACHGEFRAGT haben wir deshalb mit dem renommierten Physiotherapeuten, Osteopathen und Heilpraktiker Thomas Marx gesprochen. 


Ein Problem, das er ausgemacht hat: Vielen Menschen wird bei ihren Schmerzen oft nicht wirklich geholfen, da diese nur oberflächlich behandelt werden.

Seine Lösung: Um nachhaltig helfen zu können, hatte er die Idee für einen physiotherapeutischen Gegenstand, der die Ursache des Schmerzes in Eigenbehandlung kurieren  kann und nicht nur die Symptome lindert.

Daraus ist der TMX® Trigger entstanden. Durch ihren intensiven Akupressur-Reiz helfen die Trigger, deine muskulären Verspannungen zu lösen.

NACHGEFRAGT

Für NACHGEFRAGT geht Thomas Marx 3 Mythen über Schmerzen auf den Grund. Woher kommen sie und wie verschwinden sie am schnellsten? Dann bist du am Zug: Wenn du noch weitere Fragen an unseren Experten von TMX®  hast, stell sie uns einfach auf unserem Instagram-Channel.

Im Live-Talk steht dir der Gründer von TMX® dann am Montag, den 08. Februar um 17:00 Uhr auf unserem Channel Rede und Antwort

Mythos 1Morgens Kopfschmerzen – die Schlafposition ist schuld

Du hast morgendliche Spannungskopfschmerzen oder sogar Druck im Kopf? Das höre ich in der Praxis sehr oft von unseren Patienten.

Oft liegt der Ursprung von Verspannungen in der Schulter- und Nackenmuskulatur jedoch nicht an der Schlafposition, sondern im Alltag: Sitzen oder gleiche Bewegungs- und Haltungsmuster sind häufig die Ursache dafür. Wenn dein Körper unter Stress steht und angespannt ist, tritt eine Art Kompensation ein bzw. ein sogenannter Schutzreflex. Das kann zu Gelenkblockaden und überschüssigen Spannungen im Bewegungsapparat führen. 

Wer glaubt, durch mehr Ruhe die Verspannungen im Nacken loszuwerden, der irrt. Denn eine Schonhaltung ist Gift für verkrampfte Muskeln. Besser ist eine Mischung aus Bewegung und Entspannung: zum Beispiel muskelstärkende Gymnastik, am besten zwei- bis dreimal wöchentlich. Yoga etwa hilft besonders gut die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu verbessern.

Zudem baut es Stress ab, welcher auch ein oft unterschätzter Risikofaktor für Verspannungen sein kann.Um eine Nackenverspannung überhaupt gar nicht erst entstehen zu lassen, ist ein rückenfreundliches Verhalten im Alltag entscheidend. Das heißt: Ändere öfter mal die Sitz- bzw. Stehposition, strecke dich zwischendurch ausgiebig und sorge so für ausreichend Bewegung zwischendurch.

Zudem gibt es viele präventive Übungen, mit denen du regelmäßigen Nackenschmerzen vorgebeugen kannst. Neben Mobilisierungsübungen wie die Schulterblätter kreisen und fallen zu lassen, kann dem Schmerzherd mit Wärme oder auch einem TMX® Trigger entgegengewirkt werden.

Mythos 2Knieschmerzen kommen immer aus dem Knie

Knieschmerzen treten immer häufiger und bei vielen auch immer früher auf. Doch sind für die Schmerzen tatsächlich immer (Verschleiß-)Erkrankungen wie Arthrose, Meniskusschäden oder Rheuma verantwortlich?

Einer der Hauptgründe für schmerzende Knie kann auch Bewegungsmangel sein. Durch langes Sitzen verkürzen sich Hüftbeuger und Waden und werden unnachgiebiger – bei langem Stehen hingegen die Oberschenkel. Solche Dysbalancen deiner Muskeln, Sehnen und Bänder üben ungleichmäßig Druck auf dein Knie aus. Die Folge können Verhärtungen und Steifheit sein. 

Erhöhte Muskelspannung kann das Knie regelrecht zusammenpressen und somit zu unerträglichen Knieschmerzen beim Beugen oder Strecken führen. Je nach Muskeldysbalance kann sogar normales Gehen oder Treppensteigen dann schon zu schmerzenden Knien führen.

Da in der Regel sowohl die Muskulatur an Wade als auch am Oberschenkel stark verkürzt sind, gilt es diese Schwachstellen mit mehr Bewegung in deinem Alltag vorzubeugen. Regelmäßig deine Waden und Oberschenkel zu dehnen, vor allem nach sportlicher Betätigung, sollte dabei das A und O sein. Außerdem können Knieschmerzen auch durch eine Massage an der Kniekehle oder durch regelmäßige Mobilisation eingedämmt werden. Als Übung eignet sich hier das Fahrradfahren in der Luft auf dem Rücken liegend, da das Knie auf diese Weise so gut wie kein Körpergewicht tragen muss.

Mythos 3An Rückenschmerzen sind meist die Bandscheiben schuld

Bei Rückenschmerzen werden meist direkt die Bandscheiben verantwortlich gemacht – zu Unrecht. 

Die Bandscheiben fungieren als eine Art „Stoßdämpfer“. Sie sorgen für die Federung der Wirbelsäule, fangen Belastungen ab und schützen das Knochenmaterial. Bei einem Bandscheibenvorfall durch Fehlbelastungen im Alltag, wie zum Beispiel zu langem Sitzen, 

wird Gewebe der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern immer mehr nach außen gedrückt. Hochfrequente Schmerzen treten dann auf, wenn die vorgewölbte Bandscheibe bzw. ausgetretenes Gewebe auf eine Nervenwurzel oder einen Nerv drücken.

Die Ursachen für Rückenprobleme können allerdings vielfältig sein und müssen nicht zwangsläufig im Rücken entstehen. Deine Körperhaltung, die Art, wie du gehst, Stressfaktoren sowie dein gesamter Bewegungsapparat sind ausschlaggebend dafür, ob du unter Rückenbeschwerden leidest oder nicht.

Im Alltag möglichst aktiv zu bleiben und sich regelmäßig zu bewegen, gehört zu den wichtigsten Dingen, die Menschen mit Kreuzschmerzen tun können. Nachweislich hilft ein Training zur Stärkung der Rumpfmuskulatur sowie Bewegungstherapien mit Übungen aus Pilates, Tai-Chi und Yoga. 

Auch bietet sich, wie bei den Kopfschmerzen, sowohl Wärmebehandlung als auch die Anwendung mit dem TMX® Trigger an. Tiefe Verklebungen der Faszien können somit nachhaltig gelöst werden. Regelmäßige und gezielte Atemübungen verstärken diesen Effekt. Man muss durch das Auflegen der Hände auf den Rücken förmlich spüren, wie die Luft in den Rücken geleitet wird sowie versuchen, tief bis an diesen Punkt zu atmen. Ein paar morgendliche Dehnübungen des Rückens runden das Präventionskonzept ab und können schon bald zu einer wertvollen Routine für dich werden.

Unser Fazit

In einem sind wir uns alle einig: Wer rastet, der rostet! Bewegungsmangel macht auf Dauer krank. Somit ist Bewegung oft die beste Therapie, etwa wenn es im Rücken zieht, die Knie knacken oder der Nacken zunehmend verspannt. Gerade wenn Bewegung schmerzt, solltest du aktiv bleiben und durch regelmäßige sanfte Sportarten wie zum Beispiel Yoga-, Pilates- und Rückenkurse weiteren Schmerzen vorbeugen.

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