Bye bye Zucker – 7 Tipps, um zuckerfrei zu leben

Mit einem süßen Frühstück in den Tag starten, nach dem Mittagessen eine kleine Nachspeise, das Nachmittagstief mit Süßigkeiten austricksen oder abends vor dem Fernseher naschen. Schnell wird klar, dass in diesem Fall Zucker unser Essverhalten dominiert und er uns in Form von selbst geschaffenen Ritualen ganz schön im Griff hat. Umfragen zufolge sagt sogar jede 3. Frau von sich, sie wäre “zuckersüchtig” und braucht ihn jeden Tag, um sich gut zu fühlen.

Schadstoff Zucker

Das klingt ganz schön dramatisch, wenn man bedenkt, wie schädlich raffinierter Zucker, der auch als “weißes Gift” bezeichnet wird, für den Körper wirklich ist. Er fördert nicht nur Gewichtszunahme und Diabetes, sondern wirkt sich auch negativ auf die Darmtätigkeit aus und beeinträchtigt sogar unsere Gehirnfunktion. Wenn du Zucker weglässt oder ihn auch schon reduziert, profitiert also nicht nur deine allgemeine Fitness und dein Immunsystem davon, sondern auch deine Denkleistung und die Psyche.

Sucht man nach der Ursache für die Lust auf Süßes, stellt man fest, dass sie schon immer da war: Das erste, was wir im Leben zu uns nehmen, ist süße Muttermilch. In unserer Kindheit werden wir dann weiter auf Süßem geprägt. Wer zum Beispiel in Bayern aufgewachsen ist, für den sind süße Hauptspeisen selbstverständlich. Doch auch für alle anderen gilt: Immer, wenn es einen bestimmten Anlass, wie Weihnachten, Ostern oder Geburtstage gab, wurden wir belohnt mit: Süßigkeiten! Genau dieser Belohnungseffekt ist auch der Grund, dass unser Gehirn zuckerhaltige Speisen mit absolut positiven Erfahrungen verknüpft. Sobald wir Süßes zu uns nehmen, wird das Belohnungszentrum in unserem Kopf aktiviert und das tolle Erlebnis immer wieder erinnert. 

Zucker

Die Zuckerfalle

Wenn du dein Essverhalten kritisch überprüfst, kannst du also schnell die Zuckerfallen identifizieren und mit ein wenig Disziplin auch umgehen, richtig? Falsch! Ganz so leicht ist es nicht und gerade die Lebensmittelindustrie macht uns alles noch schwerer. In den meisten Produkten lauern versteckte Zucker. Auch dort, wo man ihn niemals vermutet hätte. Oder hättest du gedacht, dass in Gewürzgurken, Studentenfutter und Salatsoßen jede Menge davon enthalten ist? 

Mit unserem kleinen Anti-Zucker-Guide möchten wir dir aufzeigen, wo überall Zuckerfallen lauern, wie du den Heißhunger nach Süßem geschickt umgehst und auf welche positiven Effekte du dich freuen kannst, wenn der Zucker aus deinem Speiseplan verschwindet.

Unterstützung haben wir uns dabei von Anastasia Zampounidis geholt. Die TV-Moderatorin und Bestseller-Autorin lebt seit über 13 Jahren zuckerfrei, hat auch schon einige Bücher zu dem Thema verfasst und zahlreiche TV-Interviews gegeben. Sie steht vor mir und strahlt nur so vor Vitalität. Eine gut aussehende, schlanke und fitte junge Frau, der man ihr Alter überhaupt nicht ansieht. Wenn das die Effekte von Zuckerverzicht sind, fange ich gleich morgen damit an, denke ich mir. Und was ist inspirierender, als von einer Frau, die es geschafft hat, ganz vom Zucker loszukommen, hilfreiche Tipps zu bekommen, die du leicht in die Praxis umsetzen kannst.

Nein zu Süßem
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7 effektive Tipps, wie du dem Heißhunger auf Süßes entkommst

1. Mehr und noch mehr Wasser

Du musst nicht unbedingt jeden Tag 2 Liter trinken, um ein gesundes Leben zu führen, doch beim Thema Zuckerentzug ist es eine unglaublich große Hilfe! Trinken ist Gewohnheitssache und so wird dir sich dein Körper nach ein paar Wochen auch an den höheren Wasserkonsum anpassen. Sprich: Solltest du dann mal einen Tag weniger trinken, verlangt er gleich wieder nach mehr. Ein zusätzlicher Tipp: Wasser wenn möglich lauwarm trinken! Das hemmt den Appetit und dein Heißhunger nach der nächsten Packung Gummibärchen verfliegt sofort.

2. Raus mit dir

Es ist erwiesen, dass regelmäßige Bewegung an der frischen Luft nicht nur den Stoffwechsel ankurbelt, sondern auch den Heißhunger auf Süßes vertreibt. Außerdem hat die Bewegung draußen auch einen psychologischen Effekt auf die Nahrungsmittelauswahl: Du greifst automatisch zu gesünderen Alternativen, als dass du dich nach der Bewegung mit einem Nutellabrot dafür belohnst.

3. Werde zum Zucker-Detektiv

Dieser Punkt ist essentiell, denn Zucker wird in zahlreichen Lebensmitteln gerne als billiger Füllstoff, Geschmacksträger und Konservierungsstoff verwendet. Anastasia meint, dass es bei ihr einige Zeit gedauert hat, bevor sie die alle industriellen Fallen kannte. Bis dahin hatte sie schon einige Versuche unternommen, um den Zucker zu reduzieren bzw. ganz davon wegzukommen. Heißhungerattacken waren dabei keine Seltenheit, deshalb sollte man eine Sache ganz genau nehmen: Sich konsequent alle Inhaltsstoffe ansehen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, dann nicht immer steht klar und deutlich “Zucker” auf der Rückseite. Er kann auch als Saccharose, Dextrose, Maltodextrin, Invertzucker, Glucose-Sirup usw. deklariert sein. Insgesamt gibt es über 70 alternative Begriffe, wie die Lebensmittelindustrie den Zucker tarnt. Daher: Augen auf beim nächsten Supermarktbesuch.

4. Süß und gesund

Süße ist auch in vielen natürlichen Lebensmitteln zu finden: zum Beispiel in reifen Bananen, Datteln und allen getrockneten Obstsorten. Wen also der Hunger auf Süßes regelrecht plagt, ist gut damit beraten, erst mal zu diesen Lebensmitteln zu greifen. Denn der natürliche, nicht industriell verarbeitete Zucker in Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten wird vom Körper ganz anders verstoffwechselt wird, als in seiner weißen, raffinierten Form. Positiver Nebeneffekt: Das Sättigungsgefühl hält länger an und du fällst nicht wieder so schnell in das nächste Hungertief.

5. Schlaf wie ein Baby

Jeder kennt es: Nach einer Nacht mit viel zu wenig Schlaf, zieht sich der Körper seine Energie fast komplett aus dem Essen. Sprich, du hast ständig Hunger und greifst dann oft wahllos zu irgendwelchen Snacks. Wer genug schläft, vermeidet die plötzlichen Hungerattacken, da der menschliche Körper nur im Schlaf das Hormon in ausreichender Menge produziert, das genau diesen Gelüsten entgegenwirkt. Schlafen wir mehr bzw. ist die Qualität unseres Schlafes gut, haben wir also schon einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht.

6. Neue Food-Habits 

Auch das Essverhalten und was wir wie oft tagtäglich zu uns nehmen, hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Lust nach Süßem. Wichtig sind hier in erster Linie regelmäßige Mahlzeiten und dass du auf eine proteinreiche Ernährung achtest. So umgehst du große Schwankungen des Blutzuckerspiegels und der Heißhunger hat keine Chance. Noch ein weiterer Tipp: Viele Gewürze. Speziell wenn du das Gefühl hast, dein Essen ist zu wenig abwechslungsreich, bring einfach andere Geschmacksnuancen ins Spiel. Bei Restaurantbesuche mit Freunden sollte man laut Anastasia einfach etwas erfinderisch werden: Sie wird dann eher puristisch und stellt sich einzelne Beilagen zusammen oder lässt einfach die Saucen und Dressings der Gerichte weg. 

7. Meal-Prep – Vorbereitung ist alles

Einer der absolut wichtigsten Punkte: Immer Notfallsnacks dabei haben! Denn egal, wie gut du im Planen bist, es kommen Tage, an denen hat man so viele Erledigungen zu machen und hetzt nur von A nach B oder springt im Büro von einem Meeting ins nächste. Ganz plötzlich und unerwartet taucht er dann auf: Der Hunger auf Süßes! Gesunde Notfallsnacks sind hier DIE Lösung. Anastasia lacht, als sie meint, dass sich ihre Freunde schon über sie lustig machen, dass es in ihrer Tasche immer so scheppert. Sie hat als bekennende Anti-Sugarholic immer Nüsse, geröstete Samen, Kerne oder Süßkartoffelspalten in kleinen Schraubverschlussgläsern dabei. Damit ist sie bestens gerüstet, im Notfall ihrem Appetit nach zuckrigen Speisen den Gar auszumachen.

Die Belohnung

Wenn du es schaffst, komplett zuckerfrei zu leben, wirst du gebührend belohnt! Denn die Liste der positiven Effekte bei einer Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung ist lang: Anastasia erzählt aus eigener Erfahrung, dass sie sich generell viel fitter fühlt und auch jünger aussieht. Um nur einige weitere grandiose Effekte zu nennen:


Du verlierst automatisch Gewicht ohne zu Hungern, bist seltener krank, Cellulite und Karies gehören der Vergangenheit an. Darüber hinaus bekommst du eine reinere und jüngere Haut, Stimmungsschwankungen sind passé, deine Blutwerte verbessern sich und last but not least: Du erhältst dein natürliches Geschmacksempfinden wieder. Sprich: Eine Karotte schmeckt auf einmal ganz ungewohnt und viel süßer, da der Geschmack nicht mehr durch den vielen Zuckerkonsum verfälscht ist. Dein Geschmackssinn wird quasi wieder in den Urzustand zurückgesetzt. Deshalb empfindet man nach einiger Zeit ohne Zucker eine Süßigkeit, die man vorher geliebt hat, dann automatisch als viel zu süß und lehnt sie ab. 

Wenn das mal keine guten Gründe sind, deinen Zuckerkonsum nicht nur zu hinterfragen, sondern langfristig auch vollständig darauf zu verzichten!

Champion

Denn wenn es um Zucker geht, sollte es nur einen Boss geben, der alles im Griff hat: dich!

Für noch mehr Inspiration und um dich komplett von einer zuckerfreien Ernährung, die du auch auf Dauer durchhältst, zu überzeugen, verlosen wir 2 x 2 der neuesten Bücher aus der “Für immer zuckerfrei”-Reihe von Anastasia Zampounidis! Einfach in den Comments unten kurz schreiben, warum du gerne zuckerfrei leben willst und mit etwas Glück sind die Bücher schon bald auf dem Weg zu dir! 😉

Anastasia Zampounidis

Um immer auf dem neuesten Stand in Punkto zuckerfreie Ernährung zu bleiben, folge Anastasia bei Instagram hier!

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