Stand Up Paddling – Urban Sport of the Week

Jede Woche testen Mitglieder des USC-Teams Sportarten unseres Angebotes. Diese Woche haben wir uns aufgrund des tropischen Wetters in Berlin für Stand Up Paddling entschieden…

Was ist Stand Up Paddling?

Der Sport, besser bekannt als SUP, wurde in Hawaii erfunden. Surfer konnten sich damit die Zeit vertreiben, während sie auf die richtigen Wellen gewartet haben. Nun ist SUP aber weltweit bekannt: Es macht Spaß, ist einfach & erfrischend und man kann es in ein paar Minuten erlernen. SUP ist ebenso ein Wettkampf-Sport, mit Austragungsorten auf der ganzen Welt und er soll bald sogar als olympische Disziplin eingeführt werden. Wobei die meisten SUP eher als Spaß-Aktivität ansehen.

Was erwartet dich?

Du findest Steh-Paddler am Ufer des Schlachtensees, eines schönen Sees zwischen Berlin und Potsdam. Auf Holzbänken, direkt am Wasser, kannst du deine Tasche deponieren und Wertsachen in kleine Schließfächern einschließen. Es ist empfehlenswert, dir den Zeitraum vorher zu buchen, vor allem im Sommer bei 35°C, wenn es in der Stadt temperaturmäßig fast nicht auszuhalten ist. Sobald du vor Ort bist, läuft es ganz einfach ab: Einchecken und auf eins der 40 Boards hüpfen.

Wie war das Workout?

Für SUP brauchst du kein großes Training – einfach auf das Board klettern und los geht’s! An dem Tag, als wir dort waren, war es so unglaublich heiß, dass das kühle Wasser eine gute Erfrischung war. Philipp, der Gründer von Steh-Paddler, gab uns die SUPs und jeweils ein Paddel. Zu Beginn knieten wir auf den Boards und Philipp erklärte uns, dass wir drei Mal links und drei Mal rechts paddeln müssen, um geradeaus zu paddeln. Professionelle SUPler haben einen starken Oberkörper, lange Beine und starke Arme. Das Knien war nicht besonders schwierig und ich hatte nicht das Gefühl, dass das ganze eine wacklige Angelegenheit ist. Es war sehr entspannt, in der Sonne auf dem See umher zu paddeln. Obwohl sehr viele Leute auf und im Wasser waren, war es nicht zu überlaufen, da der See erstaunlich groß war.

Danach zeigte uns Philipp, wie man auf dem Board aufsteht. Und das war der Moment, in dem das Ganze zu einem kleinen Workout wurde: Man braucht eine Menge Bauchmuskelkraft, um die Balance auf dem Board zu halten. Ich habe mich mehrere Male dabei erwischt, wie ich mit rudernden Armen auf dem Board stand, um mein Gleichgewicht wiederzufinden. Dann gab Philipp uns den wichtigen Tipp, immer nach vorne auf das Board zu fallen. Denn so fällt man nicht ins Wasser (was bei diesem Wetter auch absolut kein Problem gewesen wäre).

Wir haben ungefähr eine halbe Stunde gebraucht, um die Technik in die Praxis umzusetzen und wirklich geradeaus zu fahren (und nicht wie die meiste Zeit drei Züge nach links, um dann mit 3 Zügen nach rechts wieder auf den richtigen Weg zu kommen). Währenddessen haben wir uns viel unterhalten und kleine Stopps eingelegt, um dann doch ins Wasser zu springen und unsere (nicht vorhandenen) Salto-Künste zu präsentieren.

Insgesamt war die Zeit auf dem Wasser entspannend und herausfordernd zugleich. SUP ist perfekt, um es gemeinsam mit Freunden zu machen. Da Philipp zu Beginn erzählte, dass SUP auch ein Wettkampf-Sport ist, forderten wir ihn zu einem Rennen heraus. Ich muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnen, dass Philipp gewonnen hat und ich als letzte ins Ziel paddelte.

Wie habe ich mich danach gefühlt?

Ich habe mich komplett erfrischt und entspannt gefühlt. Es war eine tolle Erfahrung, auf dem stillen Wasser des Schlachtensees dahin zu gleiten, mit dem USC-Team zu quatschen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Daneben war es definitiv auch ein Workout: Meinen Oberkörper und meinen unteren Rücken habe ich am nächsten Tag gespürt.

Vorteile des SUP

Es ist ein großartiges Workout für deinen Oberkörper – du kannst bis zu 300 kcal in einer Stunde verbrennen SUP beansprucht deine Schultern, Arme und Trizeps Es ist ein sehr sozialer Sport. Der beste Teil unserer SUP-Session war der, als wir auf den Boards saßen, mit den Beinen im Wasser baumelten und uns unterhielten Es ist eine etwas andere Art um Akrobatikübungen zu üben, wie beispielsweise Handstand oder Salto Eine perfektere Art sich bei der Hitze abzukühlen gibt es nicht

Daran solltest du denken…

Schwimmsachen und eine wasserdichte Handyhülle, damit du coole Fotos auf dem Wasser machen kannst.   Du hast die anderen Teile der Urban Sport of the Week-Serie verpasst? Hier kannst du unsere Erlebnisse beim Golf und bei einem Black-Roll-Kurs nachlesen.

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