NACHGEFRAGT bei LEOGANT – Mythen übers Wasser trinken

Am Morgen, zum Essen und auch zwischendurch – wir tun es ständig: trinken! Die Aufnahme von Flüssigkeit ist für uns lebenswichtig. Ohne Nahrung können wir mehrere Wochen überleben. Bekommt unser Körper jedoch kein Wasser, kann er seine Funktionen schon nach drei bis vier Tagen nicht mehr aufrecht erhalten. Natürlich kommt es immer auf unsere individuelle Konstitution an, doch eines steht fest: Der Körper braucht Wasser, um zu funktionieren – auch im Ruhezustand. 

Ausreichend trinken ist generell wichtig, noch wichtiger ist es, beim Sport mehr zu trinken. Bei sportlichen Aktivitäten kannst du bis zu einem Liter Wasser pro Stunde zusätzlich verlieren. Doch wie viel ist „ausreichend“ trinken, und kann es zu viel sein? Für eine weitere Folge NACHGEFRAGT geht Thomas Hartwig, der Gründer von LEOGANT, 3 Mythen über das Wasser Trinken auf den Grund. 

NACHGEFRAGT bei LEOGANT – Mythen übers Wasser trinken

Der ärztlich geprüfte Ernährungsberater muss es schließlich wissen: Mit seinem Unternehmen LEOGANT, das Filter- und Vitalisierungssysteme zur Wasseraufbereitung produziert, will Thomas die Bedeutung von Wasser für unsere Gesundheit und unseren Organismus wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Er bietet daher praktische und wirksame Lösungen für ein gesünderes und nachhaltigeres Leben an.

Und jetzt: Wasser marsch!

Mythos 1 – Wasser kann man nie zu viel trinken

Ohne Wasser kein Leben: Eine ausreichende Wasseraufnahme ist die Grundlage für einen gut funktionierenden Stoffwechsel. Über die Menge, die man pro Tag trinken soll, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Meiner Empfehlung nach sollte ein Erwachsener täglich ca. 0,03 Liter stilles Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen – das sind bei einem Gewicht von 80 Kilogramm knapp 2,5 Liter am Tag. 

Bereits ein Gewichtsverlust in Form von nur 2 % Flüssigkeit kann zu einem spürbaren Rückgang der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Trinkt man also zu wenig, kann das negative Auswirkungen auf die Konzentrations- und Reaktionsvermögen, z.B. bei längeren Autofahrten oder bei der Arbeit, haben.

Wenn du zu viel trinkst, kannst du deinem Körper aber auch schaden. Nimmst du mehr Flüssigkeit zu dir, als du ausscheidest, bleibt die Flüssigkeit in deinem Kreislauf und verdünnt das Blut. Dabei sinkt der Natriumspiegel im Blut ab, was die Zellen buchstäblich aufschwemmen. In schlimmen Fällen kann das zu einer Wasservergiftung führen, auch bekannt als Hyponatriämie. Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass das nicht so schnell passiert und du jetzt keine Angst haben musst, wenn du mal etwas zu viel Flüssigkeit zu dir nimmst.  

Um deine maximale körperliche Leistungsfähigkeit erreichen zu können, ist es daher wichtig, dass du deinen Körper vor, während und nach körperlicher Aktivität mit ausreichend Flüssigkeit versorgst. Ohne die passende Flüssigkeitsversorgung sind Topleistungen nicht möglich! Wer also zum einen regelmäßig und zum anderen ausreichend Wasser trinkt, tut seinem Körper etwas Gutes.

Meine Empfehlung: Anstatt dreimal am Tag je einen Liter Wasser zu trinken, lieber konstant kleinere Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dabei sollte die dreifach empfohlene Tagesmenge, berechnet am eigenen Körpergewicht, nicht überschritten werden. Wer dann dennoch Durst verspürt, sollte seinen Arzt aufsuchen und sein Schilddrüsen- sowie Nierenfunktion untersuchen lassen.

Mythos 2 – Wer wenig trinkt, schwitzt weniger 

Der weitverbreitete Irrglaube, dass Vielschwitzer möglichst wenig trinken sollten, um nicht noch mehr zu schwitzen, ist längst widerlegt. Wie viel du schwitzt, ist von deiner körperlichen Veranlagung anhängig.

Vor allem beim Sport verliert der Körper innerhalb kurzer Zeit überdurchschnittlich viel Flüssigkeit in Form von Schweiß. Gut trainierte Sportlerinnen und Sportler können trotz eines erhöhten Schweißverlusts ihre Leistung konstant halten – aber nicht auf Dauer. Ab einem Körpergewichtsverlust von 3-5 % oder mehr während körperlicher Belastung drohen Muskelkrämpfe, Übelkeit und die Kraftleistung nimmt deutlich ab.

Während des Sports ist es manchmal schwierig zu merken, ob man genügend getrunken hat. Im Gegenteil: Oftmals bemerkt man schneller, dass man zu wenig getrunken hat. Daher empfehle ich schon vor dem Training ausreichend zu trinken. Bei fast allen Sportarten empfiehlt es sich, während der Belastung stetig kleine Mengen zu trinken. Ob du einen ausgeglichenen Wasserhaushalt hast, erkennst du meist an einem nahezu farb- und geruchlosen Urin.

Mythos 3 – Mehr Sauerstoff im Wasser erhöht die Leistungsfähigkeit

Wasser gibt es mittlerweile in nahezu fast allen Varianten: angereichert mit Sauerstoff, Mineralien, Wasserstoff oder einem speziellen pH-Wert. Dabei ist reines Wasser schon an sich eine Energiequelle. Frei von Schadstoffen und mit den richtigen physikalischen Eigenschaften hat frisches Quellwasser auf natürliche Weise einen vitalisierenden Effekt. 

Die zusätzliche Anreicherung mit Sauerstoff ist meines Wissensstandes nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Meiner Meinung nach ergibt der zusätzliche Sauerstoff im Wasser auch keinen Sinn, denn für die Sauerstoffaufnahme ist unsere Lunge zuständig.

Das Trinkwasser in Deutschland zählt, laut Umweltbundesamt, zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln und hat eine gute Qualität. Mit Filter kannst du die Wasserqualität auch weiter verbessern. Du kannst normales Wasser beispielsweise durch einen Bergkristall strukturieren. Dadurch erhält es eine hohe Oberflächenspannung und erhöht seine elektrischen Leitwerte. Strukturiertes Wasser soll eine positive Wirkung auf deine Körper haben, da es physikalisch besser geeignet ist, die Zellmembran zu durchdringen. Der Sauerstoffgehalt wird beträchtlich gesteigert, dadurch erhalten die Zellen wesentlich mehr Sauerstoff und können besser Energie produzieren.

Für mich ersetzt kein anderes Getränk frisches Bergquellwasser. Ich trinke ausschließlich gefiltertes und strukturiertes Wasser. Für dein Workout eignen sich vor allem stilles Wasser, aber auch verdünnte Fruchtsäfte in einem Mischverhältnis von 3:1 oder 1:1 sowie isotonische Getränke.

NACHGEFRAGT

Noch Fragen? Wenn du mehr über das Thema Wasser Trinken, vor allem im Kontext deiner regelmäßigen Sportroutine, wissen möchtest, dann frag unseren Experten! Am Dienstag, den 04. Mai, um 17:30 Uhr, steht dir Thomas Hartwig auf unserem Instagram-Channel im Live-Talk zur Verfügung. Reiche hier all deine Fragen vorab ein und sei dabei, wenn dir Thomas Rede und Antwort steht.

Unser Fazit

Wasser ist unser Lebenselixier: Wenn du genug davon trinkst, förderst du deine körperliche und mentale Gesundheit. Trink in regelmäßigen Abständen und ausreichenden Mengen, sowohl im Alltag als auch beim Sport. So schützt du dich selbst vor einer reduzierten Leistungsfähigkeit. Und wenn du nach schweißtreibenden Workouts suchst, um deinem Körper noch mehr Gutes zu tun, dann besuche unsere Webseite

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