Highlights Urban Sport of the Week

Skateboard fahren – Urban Sport of the Week

Skateboarding-usc

Jede Woche schicken wir Mitglieder des USC-Teams in die weite Sportwelt hinaus, um neue Aktivitäten auszuprobieren. Diese Woche waren sie in Köln um ihren Kindheitstraum zu leben und professionelle Skateboarder zu sein…

Was ist Skateboarding?

Skateboard fahren ist ein Actionsport, bei dem es darum geht, Tricks auszuführen. Der Freizeitsport gilt als Kunstform und hat seit Jahren eine eigene Kultur und inspiriert Film, Musik und repräsentiert die Jugendkultur auf der ganzen Welt. Dazu ist es ein praktisches Transportmittel.

Außenansicht der Abenteuerhallen KalkWas erwartet dich?

Halle59 liegt in einer Seitenstraße Kölns. Die Rezeption ist eher eine mit Graffiti besprühte Hütte, die Halle selbst ist voll mit Rampen und Halfpipes. „Wo finden wir Jan und Jonas?“, fragten wir den Mann in der Hütte.

„Ihr müsst da durch gehen“, sagte er und zeigte auf die andere Seite der Halle. „Seid vorsichtig!“

Also navigierten wir uns langsam durch dutzende Rollerfahrer, BMX-Räder und Skateboarder, die an uns vorbeifahren. Ich schloss einfach meine Augen und betete, dass mich keiner von ihnen erwischen würde.

Wundersamerweise schafften wir es heile auf die andere Seite, um unsere Trainer Jan und Jonas zu treffen: „Ist einer von euch schonmal Skateboard gefahren?“ Ich erklärte, wie ich früher von Jackass besessen war und mich auf meinem Skateboard in meinem Zimmer im Kreis gedreht habe.

„Okay…“, sagte Jonas und gab mir einen Helm.

Wie war das Training?

Wir starteten in einem kleinen Bereich der Halle, in dem wir nicht von einem der vorbeiflitzenden Scooterfahrer in der Mitte des Skateparkskleinen Jungs umgefahren werden konnten. Jan lehrte uns die erste Lektion: „Haltet eure Beine immer gebeugt und dreht euren Körper nicht nach vorne, sondern zu Seite – so haltet ihr das Gleichgewicht.“

Ich setzte einen Fuß auf das Skateboard. Es fühlte sich so instabil an, dass ich Angst hatte mich richtig darauf zu stellen – ich war mir ziemlich sicher, es würde unter mir her sausen.

Schließlich sammelte ich all meinen Mut zusammen, setzte beide Füße auf das Board und rollte ein wenig herum. Jonas erklärte, dass ich mich mit meinem Körpergewicht nach vorne lehnen muss, um das Gleichgewicht zuhalten. Langsam aber sicher gewann ich Selbstvertrauen und konnte von einer Seite unseres Bereiches zur anderen rollen.

„Jetzt versuche dich mit dem Board zu drehen“, sagte Jonas. Ich dachte an die Zeit, als ich 12 war und von Bam Margera von Jackass besessen war. Ich verbrachte Stunden damit in meinem Schlafzimmer herumrollen und das Skateboard dabei zu drehen.

Ich versuchte mich also an einer ersten Kurve und scheiterte. Aber nach mehreren Versuchen gelang es mir einen Teil der Rampe hochzurollen, zu drehen und wieder herunterzurollen. Jan und Jonas jubelten, als ich hätte ich gerade einen Weltrekord aufgestellt – es fühlte sich wie eine große Leistung an.

Dann entschied Jonas, dass es für mich an der Zeit war in die Mitte des Skateparks zu gehen und eine Rampe hinunterzurollen. Die Angst stand mir ins Gesicht geschrieben, aber ich wusste, dass ich mir einen Ruck geben musste, um ein Pro-Skateboarder zu werden. Jonas half mir dabei, als ich mit Lichtgeschwindigkeit die Rampe hinunterrollte (es war eigentlich nicht wirklich schnell). Ich war froh, dass ich es gemacht habe, ich war aber genauso froh, also wir wieder in unseren ruhigeren Bereich zurückkehrten.

Fritzi, Jan und Alice auf der RampeDoch dort wurde ich übermütig und versuchte erneut, mich mit dem Board zu drehen. Ich verlagerte meinen Fuß und stand auf dem Heck des Skateboards, sodass es unter mir her schoss. Ich fiel sofort auf den Boden und schlug mit dem Hinterkopf so hart auf dem Boden auf, sodass meine Ohren auch trotz des Schutzes des Helmes klingelten.

Sofort streckte Jonas mir seine Hand aus, um mir hoch zu helfen. „Steig wieder aufs Board, bevor du zu viel Angst bekommst.“ Ich tat, was er sagte. Ich rollte wieder los, machte ein paar Kurven, aber entschied mich schnell, dass das genug Extremsport für diesen Tag war.

Wie habe ich mich danach gefühlt?

Ich hatte einen dicken, blauen Fleck am Ellenbogen und ein kleines Schleudertrauma von meinem Sturz, aber ich bin entschlossen weiter Skateboard zu fahren. Es war super zu sehen, wie schnell ich mich verbesserte und es innerhalb einer Stunde von „kaum auf dem Board stehen können“ zu „eine Kurve auf der Rampe fahren“ geschafft habe.

Vorteile des Skateboardfahrens

Du bist Teil einer unterstützenden Community und Kultur, in der auch kleine Erfolge gefeiert werden.

Du wirst schnell Fortschritte machen – Skateboard fahren ist der Inbegriff von „Übung macht den Meister“

Skateboarding ist eine großartige kardiovaskuläre Aktivität, da man den ganzen Tag lang skaten kann.

Je öfter du Skateboard fährst, desto schneller lernst du , wie man richtig fällt, um Verletzungen zu vermeiden.

Daran solltest du denken…

Ich trug Vans und meine normalen Klamotten – Setz einfach dein Pokerface auf und akzeptiere es, dass es sein kann, dass du hinfällst.

Wenn du auch Lust hast zu skateboarden, dann besuch doch mal Halle59.

 

Du hast die anderen Teile der Serie verpasst? Dann erfahre hier alles über unsere Erlebnisse beim TRX-Training, Kickboxen oder Tango Tanzen

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