HEALTH

Oh du Köstliche – gesunde Weihnachtsplätzchen zum Anbeten

Jeder kennt sie und jeder liebt sie! Und sind wir mal ehrlich: Alle Naschkatzen unter uns freuen sich schon das ganze Jahr aus genau diesem Grund auf die Weihnachtszeit: PLÄTZCHEN!!! Ob mit Schokolade, weihnachtlichen Gewürzen oder einfach den Teig pur naschen – Weihnachtsplätzchen gehören zum besinnlichen Weihnachtsfest wie die Eier zu Ostern. 

Doch bei all den schönen Gedanken an die süße Leckerei, die einen schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, gibt es einen Haken: Weihnachtsplätzchen sind und bleiben kalorienmäßig ein richtige Sünde. Zucker, Butter, Eier… kein Wunder, dass sie gerade bei gesundheitsbewussten Leuten, die auch sportlich aktiv sind, kaum ohne schlechtes Gewissen verspeist werden können. 

Doch wir haben die Lösung: Damit in der vorweihnachtlichen Zeit nicht jeder Tag zum Cheat Day wird, haben wir für die beliebtesten Weihnachtsplätzchen-Klassiker gesunde (und mindestens genauso leckere) Alternativen gefunden:

Low-Carb-Zimtsterne

Oldie but Goldie – kaum ein anderes Gewürz begegnet uns so häufig in der Weihnachtszeit wie Zimt! Damit sie nicht gleich auf deinen Hüften landen und du einen Zuckerschock erleidest, haben wir eine perfekte zuckerfreie Variante gefunden:

Für 60 Stück brauchst du:

  • 350 g gemahlene Mandeln
  • 3 mittelgroße Eiweiße
  • 150 g Puderzucker aus Erythrit
  • 2 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 TL Zimt

außerdem

  • Ein sternförmiger Ausstecher

Zubereitung:

  1. Die Eiweiße steif schlagen und das (unbedingt) gesiebte Sukrin Melis löffelweise dazugeben. Ca. 5 EL der Eischneemasse für das Topping der Zimtsterne zur Seite stellen.
  2. Die gemahlenen Mandeln mit dem Zimt sowie dem Bittermandelöl vermischen und ganz vorsichtig unter die Eischneemasse heben.
  3. Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank legen und anschließend auf einer Backmatte oder auf einer mit gemahlenen Mandeln bestreuten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen.
  4. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die restliche Eischneemasse auf die Sterne streichen und im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad Celsius 20-25 Minuten backen.

Protein-Vanillekipferl

Es gibt Protein-Eis und Protein-Joghurt – warum also nicht mal Protein-Plätzchen backen 😉 

Hier zeigen wir euch, was du brauchst, um dich und deine Sportbuddies vor oder nach dem Training etwas Gutes zu tun:

Das brauchst du für 25 Stück:

  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Vanille-Proteinpulver
  • 40 g Mandelmehl (entölt)
  • 40 g fettreduzierte Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten gut miteinander verknete und in einer Frischhaltefolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Ca. 25 Kipferl aus dem Teig formen und die Finger zwischendurch immer gut mit Wasser anfeuchten.
  3. Den Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen und 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen, solange bis sie außen schön goldbraun sind.
  4. Abkühlen lassen und entweder mit Proteinpulver oder Puderzucker toppen.

Bananen-Kokosmakronen light

Kaum ein Weihnachtsmarktbesuch ohne Kokosmakronen. Was normalerweise ganz schöne Kalorienbomben sind, geht auch anders. Hier der Beweis: 

Das brauchst du für 15 Stück:

  • 1 1/2 reife Bananen
  • 80 g Puderzucker
  • 160 g Kokosraspel
  • 15 Oblaten

Zubereitung:

  1. Bananen pürieren
  2. Kokosraspeln darunter mischen
  3. Puderzucker über die Bananen-Kokos-Masse sieben und durchmengen
  4. Mit Esslöffeln auf die Oblaten portionieren
  5. Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen und 15 Minuten lang backen

Gesunde Spitzbuben

Auch ein schöner Klassiker, der auf keinem Plätzchenteller fehlen darf. So stellst du eine gesunde Version her:

Für 50 Stück brauchst du:

  • 400 g Dinkelmehl
  • 80 g Birkenzucker (Xylit)
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 200 g weiche pflanzliche Margarine oder Butter
  • 2 TL Zitronenschale getrocknet oder frisch
  • 4 EL pflanzliche Milch

Füllung

  • 200 g säuerliche Marmelade 
  • nach Belieben Kokosmehl oder Puderzucker zum Bestäuben

außerdem

Eine große runde und eine kleine runde oder sternförmige Ausstechform

Zubereitung

  1. Das Mehl, die Zuckerarten, die gemahlene Haselnüsse, die Zitronenschale und die Vanille mischen. Die weiche Margarine und Sojamilch dazugeben und zu einem Teig kneten. Den Teig auf Frischhaltefolie geben und für eine Stunde im Kühlschrank lassen.
  2. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig portionsweise ca. 3 – 4 mm ausrollen und Kekse ausstechen. Die Hälfte der Kekse mit einer kleineren Ausstechform Sterne oder Kreise ausstechen. 
  3. Die Kekse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und je nach Größe für 10 – 12 Minuten für 150 Grad im vorgeheizten Ofen backen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  4. Die Marmelade vor dem Füllen der Kekse leicht erwärmen und geschmeidig verrühren. Jeweils einen 1/2 TL Marmelade auf die Unterseite ohne Loch geben und verstreichen, den Deckel mit Loch aufsetzen und vorsichtig andrücken
  5. Die Spitzbuben nach Belieben mit etwas Puderzucker (oder für die zuckerfreie Variante mit Kokosmehl) bestäuben.

Vegane Schokokugeln

Für alle, die jeglichen tierischen Produkten den Rücken gekehrt haben und trotzdem nicht auf den Schokoladengenuss verzichten wollen, et voilá: 

Das brauchst du für 25 Kugeln:

  • 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
  • 40 g Linette (veredeltes Leinöl)
  • ¼ TL gemahlene Vanille
  • 60 g Kokosblütenzucker
  • 80 g Kokosöl
  • 30 g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
  • 60 g Banane (sehr reif)

Zubereitung:

  1. Mehl, Leinmehl, Vanille, Salz und Kakao in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel das Kokosöl mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen.
  2. Die Schokolade im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Die Banane mit der gabel zerdrücke und beides zusammen mit den trockenen Zutaten zur Kokosöl-Zucker-Mischung geben und verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.
  3. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 60 Minuten kühl stellen. 
  4. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen.
  5. Die Kugeln im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten auf 175 Grad Celsius backen und danach auskühlen lassen.

Mit den hier vorgestellten, verlockenden und gleichzeitig gesunden Alternativen zu den sonst so üppigen Weihnachtsleckereien lassen wir nicht nur Sportlerherzen höher schlagen. Mit unseren Rezepten kannst du die kleinen Köstlichkeiten jederzeit ohne Reue genießen und tust deinem Körper gleichzeitig noch etwas Gutes!

Worauf wartest du noch? Auf die Plätzchen, fertig…los!

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