Kanufahren – Urban Sport of the Week

Jede Woche testen Mitglieder des USC-Teams Sportarten unseres Angebotes, damit du genau weißt, was dich erwartet. Diese Woche haben wir eine komplette Tour durch das schöne Hamburg gemacht… im Kanu!

Was ist Kanufahren?

Kanufahren gibt es schon mehrere tausend Jahre und hat sich in der letzten Zeit zu einem beliebten Freizeitsport entwickelt, da es einfach Spaß macht, gesellig ist, man gute Laune bekommt und in Bewegung bleibt.

Was erwartet dich?

„Zur Gondel“ liegt im Herzen des Hamburger Stadtteils Winterhude. Es ist gleichzeitig ein Restaurant – du kannst dich dort also bestens mit Energie versorgen, bevor du dein Kanu-Abenteuer antrittst. Wir checkten einfach an der Rezeption ein, wurden zum Steg geführt und half uns in die Kanus. Dazu bekamen wir Paddel und eine Karte, die uns zeigte, auf welchen Flüssen wir paddeln konnten. An dieser Stelle wären Kartenlesefähigkeiten hilfreich gewesen. Wir haben unsere Route gewählt, ohne zu wissen, wie lange sie dauert.

Wie war das Workout?

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Nachdem wir uns unwissentlich dazu entschlossen hatten, Winterhude einmal komplett mit dem Kanu zu umfahren, machten wir uns auf dem Weg. Zuerst war es fast nicht möglich, geradeaus zu paddeln, und wir fuhren auf dem Kanal im breiten Zick-Zack. Andere Kanufahrer hatten Mitleid mit uns und schlugen vor, dass wir unsere Positionen wechseln. Nach einigen eleganten Manövern von Friederike (siehe Bild) war das geradeaus Paddeln weitaus einfacher. Wir stellten außerdem fest, dass wir, wenn wir synchron paddelten, leichter geradeaus fahren konnten. Das half wirklich! Obwohl immer noch etwas Zick-Zack dabei war, fuhren wir dann wenigstens in Schlangenlinien, was deutlich zeitsparender war. Aufgrund dieser Anlaufschwierigkeiten dauerte es länger als erwartet, bis wir ein überhaupt nur ein Viertel unserer geplanten Runde geschafft hatten. Erst nachdem wir 30 Minuten gepaddelt sind, wurde uns klar, dass unsere angepeilte Route so drei bis vier Stunden dauern wird und nicht unsere optimistisch geschätzten zwei Stunden.

Trotz der wachsenden Erkenntnis, dass wir vielleicht für immer auf diesem Kanu bleiben müssen, war es wunderbar, den Fluss hinunter zu paddeln. Unsere Reise führte uns durch hohes Schilf, Grünflächen und Wälder. Nach einer Stunde fand Friederike eine Abkürzung durch einen engen Kanal für uns. Wir paddelten vorbei an Restaurants und Bürogebäuden sowie einem Coffeeshop, wo Kanus anlegen konnten und durch das Fenster Kaffee oder Eis bestellen konnten – einfach genial!

Es war wirklich toll, die Stadt Hamburg mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nach zwei Stunden Kanufahrt sahen wir schließlich den Steg von Zur Gondel in der Ferne und machten uns im Zick-Zack auf den Rückweg. Wir waren wirklich erschöpft und ziemlich erleichtert, wieder an Land zu sein.

Wie habe ich mich danach gefühlt?

Wirklich erschöpft – Kanufahren ist ein echtes Training für Oberarme und Schultern. Dazu fühlte ich mich gut gelaunt: Zeit an der frischen Luft zu verbringen ist ein fantastischer Stimmungsaufheller. Meine Hände waren am nächsten Tag wund von all dem Paddeln und Kartenhalten.

Vorteile des Kanufahrens

An der frischen Luft kommt die gute Laune automatisch. Es ist ein großartiges Armtraining – du kannst etwa 300 kcal pro Stunde verbrennen. Es ist ein sehr sozialer Sport – viele Kanuvereine haben Events und es ist eine gute Möglichkeit, Zeit mit Freunden zu verbringen.

Daran solltest du denken…

Etwas Erfahrung im Kartenlesen, Wasser und Snacks für den Fall, dass du dich für eine große Runde durch Hamburg entscheidest. Wir paddelten in unserer Alltagskleidung und brauchten keine Badebekleidung. Schwimmwesten werden gestellt und sind optional.

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