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Boom Bäng Namaste x USC: Yoga – aber nicht so, wie du es kennst // Urban Sport of the Week

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Es ist einer dieser stillen Abende kurz vor Frühlingsanfang, der nach einem langen Winter wieder alle Sinne weckt. Der Sonnenuntergang hat den Himmel rosa gefärbt und die Luft fühlt sich fast schon warm an. Ich laufe durch die sauberen Straßen Hamburgs, auf dem Weg zu einem ganz besonderen USC-Community-Event. Wir haben uns mit unserem Partner BOOM BäNG NAMASTE Yoga zusammengetan und einen Abend voller Spaß, Fitness und Goodies geplant. Aber heute Abend erwartet mich keine typische Yoga-Session. Denn schließlich ist BOOM BäNG NAMASTE auch kein typisches Yogakonzept.

Der Kurs findet heute in der Hamburger Botschaft, einem freien Veranstaltungsort im trendigen Stadtteil Sternschanze, statt. Ich betrete die Location und finde einen riesigen Stapel von USC Goodie Bags im Eingangsbereich des riesigen offenen Raumes. Kerzen flackern dekorativ in dem industriellen Raum verteilt. BBN steht in leuchtend weißen Buchstaben auf schwarzen Brettern mit zwei riesigen Lautsprechern auf beiden Seiten. Aber statt der üblichen Walgesänge, die ich von einer normalen Yogastunde gewohnt bin, dominiert die langsame, schwere Bassline von Yaejis Raingirl (hör es dir am besten an, während du diesen Text liest!)

Schnell wird klar, dass BBN Yoga ein ganz anderes Konzept verfolgt. Laura und ihre Partnerin haben das Konzept vor drei Jahren entwickelt. „Ich bin für meine Lehrerausbildung viel gereist und habe mich von den verschiedenen Städten inspirieren lassen“, erklärt Laura. „BOOM BäNG NAMASTE kombiniert Yoga mit Hip-Hop-Musik an besonderen Locations. Wir veranstalten die Hip Hop-Sessions in Clubs, Veranstaltungsräumen oder auch unter freiem Himmel.“

Laura und ihr Freund wählen die Playlist für jede Session persönlich aus. „Wenn du Yoga praktizierst, während du Hip-Hop hörst, bringt dich das aus deinen Gedanken. Du denkst nicht darüber nach, was du als nächstes tun solltest – du bewegst dich einfach zur Musik. Es ist wie beim Tanzen, du bewegst dich einfach.“

Als die USC-Community eintrudelt und den Raum betritt, wird mir klar, dass die heutige Yoga-Crowd etwas anders ist… ich kann nicht genau beschreiben, was es ist. Der Raum füllt sich schnell und alle sitzen auf ihren Yogamatten, plaudern und schauen sich den Inhalt ihrer Goodiebags an.

Laura stellt das Konzept für alle vor: „Wir sind hier, um Spaß zu haben, die Musik zu genießen und unsere Körper zu bewegen.“ Mit den ersten Klängen von Drakes’s Passionfruit, die über die Lautsprecher ertönen, führt uns Laura durch unsere erste Vinyasa des Abends.

Ich schaue mich um und merke plötzlich, was an der Gruppe so ungewöhnlich ist. Noch nie in all meinen Jahren Yoga habe ich an einer Klasse teilgenommen, die zur Hälfte aus Frauen und Männern bestand. Später fragte ich Laura, wie es ihr gelungen ist, ein Yogakonzept zu entwickeln, das Männer tatsächlich anspricht. „Wir wollen einfach alle ansprechen“, antwortet sie. „Besonders Menschen, die noch nie Yoga gemacht haben und Teil der Gemeinschaft sein wollen.“ Sie hält inne und fügt dann mit einem Lächeln hinzu: „Und ich mache kein Chanting oder Kumbaya-Sachen… Ich denke, genau das gefällt ihnen.“

Lauras Yogakurs ist schnell und anpruchsvoll. Sie führt uns durch ein Chaturanga über die Kobra zum herabschauenden Hund in einem dynamischen Flow. Ich mag die Kreativität von Lauras Sequenzen. Sie führt uns nahtlos in komplizierte herausfordernde Positionen und ermutigt uns, jeweils die letzte Wiederholung in unserem eigenen Tempo zu machen.

Etwa 45 Minuten später, als ich mich durch eine besonders herausfordernde Vinyasa-Sequenz zum Klang von Nicki Minaj bewege, merke ich, dass ich hier bei weitem den größten Spaß habe, den ich bei einer Yogastunde je hatte. Vielleicht liegt das an der Leichtigkeit des Konzeptes. Man kann sich mit einem so lustigen und fröhlichen Soundtrack nicht all zu ernst nehmen. Und als Laura durch den Raum läuft und uns durch ein Mikrofon die Sequenzen ansagt, wird klar, dass sie mindestens genauso viel Spaß hat, wie wir.

Aber sie lässt uns trotzdem hart arbeiten und führt uns durch heftige Crunches, bevor wir in den Schulterstand gehen sollen. Ihre Anweisungen sind jederzeit klar und einfach zu verstehen. Dazu erklärt sie auch immer eine Reihe von Variationen, um jedem Niveau gerecht zu werden.

Schließlich erreichen wir den heiligen Gral der Yogaklasse. Der traumhafte Moment, in dem wir die herabschauenden Hunde, Tauben und Kobras ins Bett legen und flach auf dem Rücken legen, tief atmen und uns selbst dazu beglückwünschen, die Zeit genommen zu haben, zum Unterricht zu kommen. (aka Asana). Als sanfte Beats aus den Lautsprechern kommen, führt uns Laura durch eine kurze, äußerst angenehme Meditation.

Es ist klar: BOOM BäNG NAMASTE ist einfach großartig – aber der beste Teil kommt noch. Der Aufbau einer Community ist das Herzstück von BBN. Daher bereiten Laura und ihr Team Snacks und Getränke (einschließlich Prosecco) vor, die die Teilnehmer anschließend genießen können. „Viele Studios haben zahlreiche Sessions direkt nacheinander – sobald eine endet, kommen schon die nächsten Leute“, sagt Laura. „Wir haben nur eine Sitzung pro Woche und danach kann jeder 10, 20 Minuten oder eine Stunde bleiben – so lange wie er eben will.“

Das bedeutet, die BBN-Community hat jede Woche die Möglichkeit, sich mit gleichgesinnten Yogis zu treffen und auch Freundschaften zu schließen. Während ich an einer Dose gesunder, prickelnder Limonade nippe, unterhalte ich mich mit anderen Teilnehmern. Sven ist ein großer Fan von Urban Sports Club und dem BBN-Konzept. „Ich habe BOOM BäNG NAMASTE auf Instagram gesehen und es sah nach einem Konzept sehr ähnlich, das ich schon in den USA kennengelernt habe“, sagte er. „Und als ich hörte, dass es neben Yoga auch Hip-Hop und R&B-Musik gibt, war ich sofort begeistert.“

Sven liebt den Community-Aspekt von BOOM BäNG NAMASTE. „In Deutschland sind wir in Sachen Boutique-Fitness nicht so weit fortgeschritten, also finde ich solche Veranstaltungen richtig gut. Die Leute erkennen, dass es ein cooles Konzept ist und es viel mehr Spaß macht, als in einem normalen Fitnessstudio.“

Er findet, dass die Kombination von Musik und Bewegung Menschen anspricht. „Yoga ist total hip und Männer erkennen immer mehr, dass es wirklich gut für sie ist. Yoga ist alles andere als einfach. Bei den Bewegungen geht es nicht um Gewichte, sondern darum, das eigene Körpergewicht zu halten. Und wenn du ein Athlet bist, weißt du, dass Yoga sehr gut für Stretching ist.“

Und das geht Hand in Hand mit dem USC-Konzept. „Alles im Leben dreht sich darum, Dinge zu kombinieren“, sagt Sven. „Hier kommt Urban Sports Club ins Spiel. Eine Plattform zu bieten, mit der man jeden Tag ein neues Fitnessstudio und in neue Locations gehen kann – das ist der Zeitgeist der heutigen Kunden, insbesondere der Millenials.“ Später finde ich heraus, dass Sven im Fitness-Marketing arbeitet, er weiß also genau, worüber er spricht.

Während ich mit glücklichen USC-Yogis chatte, bemerke ich eine Gruppe, die sich um einen Brotkorb voll mit Bananenbrot versammelt hat. Ich schnappe mir das vorletzte Stück und verstehe nach einem Bissen das Gedränge. Das ist mit Abstand das leckerste Banenenbrot, das ich je gegessen habe. Ich gebe das Kompliment gleich an Laura weiter.

„Ich habe es selbst gemacht!“, strahlt sie. Und – zufällig – kann man genau dasselbe über die Atmosphäre und Gemeinschaft sagen, die sie mit BBN geschaffen hat.

Meine Damen und Herren, es ist offiziell. BBN x USC = Dreamteam. Wir sehen uns bei der nächsten Veranstaltung!

 

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Auf der Webseite von BOOM BäNG NAMASTE findest du Näheres zu ihrer nächsten Hip Hop-Yoga-Session.

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