Highlights Urban Sport of the Week

AcroYoga – Urban Sport of the Week

Jede Woche schicken wir ein Mitglied des USC-Teams in die weite Welt unserer Partner hinaus, um eine neue Sportart auszuprobieren – damit du genau weißt, was dich dort erwartet. Diese Woche hatten wir viel Spaß beim “Fliegen” mit AcroYoga.

Was ist AcroYoga?

AcroYoga ist eine Verbindung von Akrobatikelementen und Yoga. Yoga sorgt für die konzentrierte Haltung und die Achtsamkeit beim Miteinander in den Partnerübungen und bildet das Fundament für die Akrobatik. Bei der Akrobatik geht es dann viel um Körperspannung, Körperausrichtung (Alignment), Balance und Koordination.

Base, Flyer und SpotterWas erwartet dich?

Der Kurs von Sabine Winkler, AcroYoga Nürnberg, findet in einem gemütliche Raum inmitten der Boulderhalle E4 statt. Man erreicht ihn über eine nach oben führende Holztreppe. Der Raum ist komplett mit Holz ausgekleidet und lichtdurchflutet, da er viele Fenster besitzt, durch die man in die große Boulderhalle schauen kann. Man kann die Umkleidekabinen und Duschen der Boulderhalle nutzen und nimmt seine Sachen dann nach oben in den Kursraum mit. Yogamatten sind dort vorhanden und das ist auch schon alles, was für AcroYoga an Equipment benötigt wird.

Wie war das Training?

Wir haben die AcroYoga-Stunde mit einer Meditation und bewusster Atmung begonnen. Zuerst setzte ich mich mit den ca.15 anderen Teilnehmern in einen Kreis, wir schlossen alle unsere Augen und sollten die Knie unserer Nachbarn berühren. Sabine führte uns durch eine kleine Meditation, die uns im Raum ankommen ließ und auch gut erdete. Die Stunde erfordert eine Menge Teamwork und das lenkte die Konzentration auf uns und das Miteinander, das AcroYoga ausmacht.

Danach gingen wir durch ein paar Yogaflows und anschließend waren Partnerübungen an der Reihe. Wir fanden uns alle paarweise zusammen. “Es geht viel darum, sich auf Dinge einzulassen, seinem Partner zu vertrauen und dann auch kontrolliert loszulassen”, sagte Sabine, während sie schon mitten in der ersten Übung mit ihrem Partner war. Es sah so einfach aus, dass ich und meine Partnerin gleich versuchten, es zu imitieren. Ich merkte schnell, dass es nicht nur um die eigene Kontrolle des Körpers ging, sondern sich vielmehr eine Energie entwickelte, die nur in Verbindung mit dem Partner zusammen entsteht.

Dann sollten wir uns immer zu dritt zusammenfinden, ein “Spotter”, ein “Flyer” und eine “Base”. Der Spotter ist essentiell, denn er leistet Hilfestellung und ist da, falls etwas schief geht.

Dann ging es an die erste richtige AcroYoga-Übung und ich fing als Flyer an. Meine AcroYoga-Partnerin war in dieser Konstellation die Base und lag auf dem Rücken auf der Matte. Ich stellte michDrei Personen führen AcroYoga-Pose aus so hin, dass sich ihre Füße hinten in Höhe meiner Hüfte befanden und ließ mein Körpergewicht langsam auf ihre Füße und angewinkelten Beine sinken. Mit meinem Oberkörper ging ich in eine Rückbeuge und griff nach den Händen meiner Base. Intuitiv versuchte ich, meinen Körper zu kontrollieren und auszubalancieren. Der erfahrene Spotter rief mir die Dinge zu, auf die ich achten sollte, damit ich nicht aus der Balance kam. Auf einmal fühlte sich alles schwerelos an und mir war, als würde ich fliegen. “Aha, deshalb der Name Flyer”, dachte ich mir in diesem Moment.

Wir wechselten die Positionen durch und jeder wurde mal als Flyer, Spotter und Base eingesetzt. Auch die Zeit verflog unglaublich schnell und nach ein paar weiteren Übungen kam schon der letzte Teil der Stunde: Die Thai-Massage.

Wir haben uns wieder zu zweit zusammengefunden und uns, auf Anweisung von Sabine, gegenseitig massiert. Hier stand das Geben und Nehmen im Mittelpunkt und die aufregende Energie beim “Fliegen” zuvor wurde in eine ruhige Energie der Dankbarkeit zurückgeführt.

Am Ende der Klasse war ich noch mitten im Gefühl des Loslassens und fühlte mich wie in einem Traum. Wir bedankten uns bei Sabine und auch innerhalb der Gruppe für die wundervollen Erfahrungen der AcroYoga-Klasse und die am Anfang noch fremde Runde fühlte sich auf einmal sehr vertraut an.

Wie habe ich mich danach gefühlt?

Ganz leicht, richtig glücklich und wunderbar geerdet.

In den nächsten Tagen konnte ich auf angenehme Art fühlen, dass mein Körper Muskeln benutzt hat, die ich sonst nicht auf diese Weise benutze.

Das positiven Effekte von AcroYoga

Die Übungen sehen aus, als würde viel Kraft benötigt werden, doch in Wirklichkeit ist es ein Akt aus Konzentration & Balance.

Das Einlassen auf die Übung und das Vertrauen fassen zu einer bis dahin fremden Person geben dir sehr viel Energie. Auf diese Weise lernst du nicht nur, deinen eigenen Körper besser zu kontrollieren, sondern erfährst auch ein tolles Miteinander.

Deine kindlichen Energien werden geweckt und man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt, als man Dinge einfach gemacht hat, anstatt vorher zuviel darüber nachzudenken.

Daran solltest du denken…

Bring’ ein Handtuch und Wasser mit – die Yogamatten hält AcroYoga Nürnberg für dich bereit.

 

Du hast die anderen Teile der Urban Sport of the Week-Serie verpasst? Kein Problem: Lies’ einfach unsere Erlebnisse bei einer Kryotherapie oder Bowspring Yoga.

Für alle Neuigkeiten und Updates folge AcroYoga Nürnberg auf Facebook und finde dein AcroYoga-Kurs in deiner Nähe.

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1 Comment

  • Reply
    Urban Sport of the Week • AcroYoga Nürnberg
    6. Dezember 2018 at 1 h 09 min

    […] Artikel über AcroYoga Nürnberg https://blog.urbansportsclub.com/acroyoga-urban-sport-of-the-week/ […]

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