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5 Dinge, die ich in einer CrossFit Box gelernt habe

Was ist CrossFit? CrossFit kann so vieles sein. Sicher ist: Langweilig wird dir nicht werden! Gemeinsam mit Mitgliedern der Kölner USC-Community wollten wir genauer wissen, wie es wirklich ist und haben uns an einem stürmischen Herbstsamstag bei der CrossFit Box Rheingym getroffen, um dort einen Nachmittag zu verbringen. 

Hier sind 5 Dinge, die ich an diesem Tag in einer CrossFit Box gelernt habe…

Jeder, wirklich jeder, ist willkommen

CrossFitter sind starke, durchtrainierte Menschen, die Gewichte stemmen, auf Boxen springen und so ganz nebenbei 100 Pull-Ups machen. Zumindest dachte ich das. Das ist genau das Bild, das mir dabei in den Kopf kommt und erstmal abschreckend wirkt. Vor allem, wenn man schon an 10 Push-Ups verzweifelt und Burpees als große Herausforderung sieht. Den Weg zur nächstgelegenen CrossFit Box betrete ich dann automatisch auch mit gemischten Gefühlen.

Falls du dieselben Vorstellung von einem CrossFit-Training hast und dich bisher eher in den Yogastudios oder Schwimmbädern deiner Stadt wohlgefühlt hast, dann kann ich dich hiermit beruhigen, denn: CrossFit kann wirklich jeder. Und jeder ist willkommen. Im Rheingym wurden wir alle herzlichst von Kathie, der Mitgründerin von Rheingym begrüßt – egal, ob mit oder ohne CrossFit Vorkenntnissen. Und genau das macht auch die Stimmung in einer CrossFit-Box aus. 
Also keine Angst: Die meisten Übungen sind an dein persönliches Level anpassbar. Und die Trainer wissen immer eine Alternative, falls eine Übung dich nicht funktionieren will.


Von nichts kommt nichts

den Satz kennst du sicher auch. Und da ist auch wirklich etwas dran. Denn ein fitter Körper bedeutet viel Arbeit und will vor allem eins: gesunde, nahrhafte Ernährung! Kathie hat uns an diesem Tag deshalb einen interessanten Vortrag über gesundes Essen für Sportler gehalten. Sie zeigte uns Unterschiede zwischen den verschiedenen Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und hat uns nebenbei mit den ein oder anderen Mythen konfrontiert, die uns zum Staunen brachten. Oder wusstest du, dass Kohlenhydrate nach 18 Uhr nicht automatisch dick machen? 😉
Nimm dir also das schöne Sprichwort “Abs are made in the kitchen” zu Herzen, denn für deinen Traumkörper braucht es mehr als nur Sport. Hier findest du leckere und einfache Rezepte, die sich ideal für nach dem Training eignen.

Technik ist das A und O

Bis zum Start des Warm-ups machen wir alle noch eine gute Figur, doch nach einigen Runden Laufen startet schon die erste Herausforderung des Tages: Sled Pushes. Aufgeteilt in drei Teams gehen wir an den Start und sollen innerhalb von 10 Minuten den schweren Schlitten – bepackt mit Gewichten – durch die Halle schieben. Dabei kommt es sehr auf die richtige Technik an. Kathie zeigt uns die verschiedenen Möglichkeiten, den Schlitten auf effiziente Weise und ohne großes Verletzungsrisiko zu schieben. 

Nach dieser Challenge ringen wir schon nach Luft und der Schweiß floss in Mengen. Und dabei sollte es auch bleiben. Denn der wirklich harte Teil stand uns noch bevor: Das WOD (in der CrossFit-Sprache steht das für “Workout of the Day” und ist eine Garantie für komplette Verausgabung). Kathie und Paul bauten einen Zirkel auf:

  1. Rudern oder Radfahren
  2. Burpees
  3. Kettlebell Swings
  4. Goblet Squats
  5. Pull Ups

Soweit so gut. Kathie sagt an: “Teilt euch auf die Stationen auf und dann geht es los! 90 Sekunden Übung, 30 Sekunden Pause – 3 Runden! GO!” Meine Gruppe und ich legen mit Burpees los. Es ist erst die erste Übung, aber ich bin schon nach kurzer Zeit außer Atem.  Denn Burpees sind verdammt anstrengend. Vor allem wenn man weiß, dass noch 2 weitere Runden und verschiedene andere Übungen folgen. Doch Trainer Paul hat einen halb-ernstgemeinten Ratschlag für diese Übung parat: “Kurze Pausen immer unten auf dem Boden machen, dann kann man nicht umfallen”. Und das Wort ‘Pause’ war ein gutes Stichwort, denn es geht weiter zu den Kettlebell Swings. Hier kann man einiges falsch machen. Krummer Rücken ist ein absolutes No Go und man muss auch gar nicht so tief in die Hocke gehen, wie man zuerst denkt. Paul und Kathie haben immer ein wachsames Auge auf uns und korrigieren, wenn es nötig ist. Und das ist besonders wichtig: Vor allem bei Übungen mit Gewichten, Langhanteln und Co, überschätzt man sich leicht und greift gerne zu dem schwereren Gewicht. Doch sobald Übungen nicht sauber ausgeführt werden, schnellt das Verletzungsrisiko schlagartig in die Höhe. Deswegen wird dazu geraten, immer mit sehr wenig oder auch zu Beginn ohne Gewicht anzufangen, um die richtige Ausführung und Technik zu lernen. Gut geeignet sind dafür Anfänger- oder Vorbereitungskurse, die in allen CrossFit Boxen angeboten werden. 

It’s all about Community

Der Community-Gedanke ist die ganze Zeit zu spüren: Wir feuern uns gegenseitig an, Kathie und Paul motivieren uns und auch die laute Musik ist ein großer Ansporn, die Übungen bis zur letzten Sekunde durchzuhalten. Wir geben uns nach den Übungen immer ein High Five und schon nach dem Warm Up haben wir ein großes Gemeinschaftsgefühl. Vor diesem Training kannten wir die anderen Teilnehmer noch nicht und plötzlich fühlt man sich wie ein großes Team. Egal ob CrossFit-Neuling oder schon alte Hasen – alle ziehen gemeinsam an einem Strang und geben ordentlich Gas! 

Wettkampf vs. Gemeinschaft?

Trotz des großen Community Feelings muss letztendlich jeder für sich kämpfen. Gegen die Zeit, gegen brennende Muskeln und vor allem gegen sich selbst. Denn die Übungen machen nicht nur deinen Körper fit, sondern fordern und fördern auch deine mentale Stärke. 90 Sekunden Rudern? Das geht auf die Kondition. Willensstärke und Durchhaltevermögen sind da gefragt.

Aber CrossFit hat neben dem Communitygefühl auch eine wettkampfstarke Seite. Es gibt viele Wettkämpfe, an denen CrossFitter teilnehmen und sich beweisen können. Steht ein Wettkampf an, rückt die Community beim Training in den Hintergrund, denn da “muss jeder an seinen eigenen Schwächen arbeiten”, sagt Kathie. 

CrossFit hat also zwei Seiten, sodass jeder in all den Übungen und Zielen das Richtige für sich findet und das Beste aus sich rausholen kann.

Und um die Frage vom Anfang nun doch noch zu beantworten: “CrossFit besteht aus Olympischem Gewichtheben, Turnen, Leichtathletik, Ausdauer und dazu macht es immer Spaß”, sagt Kathie mit einem breiten Grinsen, an dem man sieht, dass diese Sportart wirklich ihre Leidenschaft ist. 

Du hast auch Lust auf ein Community Event in deiner Stadt? Stay tuned – wir sind mitten in der Planung und bestimmt auch bald in deiner Stadt. Wir freuen uns jetzt schon, dich bald kennenzulernen!

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