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5 Dinge, die ich beim ein-Jahr-lang-jede-Woche-eine-neue-Sportart-Ausprobieren gelernt habe // Urban Sport Of The Week

Alice Cryo

Hi, Hallo, Bonjour, Hola! Mein Name ist Alice. Du kennst mich wahrscheinlich vom Urban Sports Club-Instagram Account, Facebook oder den Blogartikeln. Ich bin die, die jede Woche eine neue Sportart aus dem USC-Angebot ausprobiert. Diese Woche gibt es etwas zu feiern, denn ich mache den Job jetzt genau seit einem Jahr.

Wie du dir vorstellen kannst, waren die letzten 365 Tage eine aufregende Reise. Ich wurde ziemlich fertig gemacht und von Muhammad Alis Ex-Bodyguard als “Oma” bezeichnet und bei -150 Grad in einem geschlossenen Tank eingefroren. Man hat mich Stromstößen ausgesetzt, von 20-Meter-hohen Seilen herabgelassen, ich habe mich rückwärts überschlagen und wurde in der Sauna eingedampft. Dann habe ich noch Tango, Zouk, Orientalischen Tanz, Pole Dance, Zumba und Barre getanzt.

Ich war in Golfspielen in München, in Hamburg Kanu fahren und Bouldern in Berlin, habe in Düsseldorf getanzt und war Schlittschuhlaufen in Köln. Ich bin mir einmal mehr meines wertvollen Lebens bewusst geworden, nachdem ein Ex-Militär-Fitnesstrainer mich so gedrillt hat, dass ich dachte, ich überlebe es nicht. In Gedanken hatte ich mich schon von meiner Familie verabschiedet und sah die Worte “Alice Austin: Tod durch Burpees” auf meinem Grabstein.

Ich habe in dieser ganzen Zeit eine Menge erlebt und es gibt noch so viele Sportarten, die ich ausprobieren kann. Bei all den Aktivitätet habe ich auch viel über mich selbst, das Leben sowie die Leute kennengelernt, die hinter den USC-Partnern stehen und unser Angebot so großartig und besonders machen.

Um dieses spezielle Jubiläum zu feiern, sind hier ein paar Highlights von meinem Jahr Urban Sport of the week:

 

  1. Jeder hat seine eigene Geschichte

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Hier ein Satz, den du bestimmt noch nie gehört hast: “Joe hält den Guinness Weltrekord beim Marshmallows-mit-einem-Stäbchen-Auffangen.”

Als ich bei Mit Pfeil und Bogen in Hamburg zu meinem ersten Bogenschießen-Training ging, dachte ich nicht, dass ich diesen Satz je zu hören bekomme. Aber weil ich nach jeder Sportart auch den Trainer interviewe, um ein wenig mehr zu erfahren, kommen mir auch einige erstaunliche Geschichten zu Ohren.

Im Fenriz Trainingszentrum in Kreuzberg war ich total überrascht, als der Besitzer Ulf erzählte, dass er in den 90er Jahren als Türsteher in Berlin gearbeitet hat: “Die Berliner Mauer war gerade gefallen und ich habe am Stadtrand Berlins in einem Club namens Flora Park angefangen. Es war kein schöner Club, er war mehr für Rechte gemacht.”

Und ich hätte niemals erwartet, dass mich eine Trainerin so inspiriert wie Maïmouna, die Gründerin von Booty Therapy. “Ich möchte Frauen vermitteln, wie sie ihre Energie richtig einsetzen – weil wir sehr viel Macht haben und uns dieser bewusst werden müssen.”

Nach einem Jahr voll von Gesprächen mit unglaublichen Trainern und Lehrern der USC-Familie habe ich gelernt, dass jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat.

 

  1. Verlasse deine Komfortzone und lass dich überraschen

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Ich wollte wirklich überhaupt nicht zu meiner ersten Trampolinstunde gehen. Nicht weil ich Trampolinspringen nicht mag, sondern weil ich wusste, dass ich dort einen Rückwärtssalto machen muss. Es war Januar 2019 und unsere #HappyNewFear Kampagne hatte gerade begonnen.

Vor dieser Stunde hat jeder Teil meines Kopfes Geh’ nicht, geh’ nicht, geh’ nicht geschrien. Ich sah mich schon mit einem Genickbruch und hatte den ganzen Tag lang einen Stein in meinem Magen.

Das änderte sich erst, als wir SprungRaum betraten und unseren unglaublich tollen Trainer Arthur trafen. Ich fühlte mich sofort wohl (und war ein bisschen weniger ängstlich…aber immer noch ziemlich ängstlich). Wir trainierten eine Stunde lang, bis es an der Zeit war, meinen ersten Rückwärtssalto zu versuchen. Körperlich fühlte ich mich auf einmal ganz krank, doch ich musste es versuchen. Mit der Hilfe von Arthur und meinen Kolleginnen habe ich es schließlich geschafft! Und war so stolz auf mich.

Manchmal ist es nicht leicht, sich für etwas Neues zu motivieren und mir war auch immer etwas mulmig zumute. Doch in diesem Jahr lernte ich, dass jedesmal, wenn ich etwas anderes ausprobierte – egal wie nervös ich war – ich eine wunderbare Erfahrung machen durfte und ich richtig dankbar war, dass ich es gewagt hatte.

 

  1. Der Schlüssel zur Freude heißt Teamsport

Es ist Mai, ich befinde mich inmitten des Englischen Gartens in München und spiele mein erstes Beachvolleyball-Spiel. Ich nehme das erste Mal an einem der USC Community Events teil und bin wirklich aufgeregt. Warum? Weil es in Ordnung ist, wenn man bei  irgendwas nicht gut ist, solange es nur einen selbst betrifft – doch meine kaum vorhandenen Volleyball-Fähigkeiten hatten Einfluss auf das gesamte Team.

Nachdem ich die Leute getroffen hatte, fühlte ich mich etwas wohler. Jeder lächelte, stellte sich vor und versicherte mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Sie sagten Dinge wie “Jeder muss mal irgendwo anfangen”, “Wir waren alle mal Anfänger” und “Hab’ einfach Spaß!”

Inmitten meines ersten Volleyball-Matches merkte ich, dass der Schlüssel zur Freude Teamsport heißt. Es gibt in unserem Alltag kaum Situationen, in denen wir als Team funktionieren, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Jedesmal als ich einen Ball traf, rief mein Team “Super!” “Toll!” “Gut gemacht!” Wenn ich den Ball mal nicht traf, hörte ich ein “Macht nichts!” “Nächstes Mal!” und “Du schaffst das!”

Nach 30 Minuten auf dem Platz spielte mir ein Mannschaftskollege den Ball zu und ich schlug ihn über das Netz, was dann der Siegtreffer war. Die Umarmungen, High Fives und die darauf folgende Begeisterung halfen mir zu verstehen, dass ich hier nicht nur Freundschaften schließe, Bekanntschaften mache und Punkte erziele, sondern auch gleichzeitig ein Training absolviere. Egal wie anstrengend deine Woche war, es ist einfach nicht möglich schlechte Laune zu haben, nachdem du mit deinen Freunden Sport gemacht hast.

  1. Der Sport sagt eine Menge über die Person aus

Ich habe erfahren, dass Boulderer und Kletterer normalerweise eher “links”, offen für alles und sehr aufgeschlossen sind. Vielleicht weil Bouldern ein Sport für Denker, Leute, die gerne Probleme lösen und für diejenigen, die die Geduld haben, etwas nochmal und nochmal zu versuchen, solange bis sie den Dreh raus haben.

Ich habe erfahren, dass Tänzer und Akrobaten sehr hohe Selbstansprüche haben, nach Perfektion streben und niemals aufgeben.

Ich habe erfahren, dass CrossFitter total crazy sind. Sie hören niemals auf, nach ihren Zielen zu streben und wollen ein Nein als Antwort absolut nicht akzeptieren (besonders nicht, wenn es von es um ihren eigenen Körper geht).

Ich habe erfahren, dass Kampfkünstler ihre eigenen Gedanken perfekt beherrschen können. Bei ihrem Training geht es nicht um Übungen, sondern darum, das eigene Ego, die eigene Faulheit, zu besiegen. Sie perfektionieren ihre Technik mit Disziplin und harter Arbeit.

Skateboarding-usc

Ich habe erfahren, dass Skater sehr entspannt und freundlich sind und dass Skateboarden ein Hobby ist, dass dir eine weltweite Community garantiert. Ein Skater aus Köln kann in einem Skaterpark in Bogota einen Berg runter skaten und dabei sofort Freunde finden.

Ich habe erfahren, dass Golf nicht nur ein Sport für reiche alte Männer ist. Es ist eine hervorragende Gelegenheit, Connections zu machen und sich besser kennenzulernen, wenn man 2 Stunden miteinander beim Golfkurs verbringt, über Schläge debattiert und zusammen von Loch zu Loch läuft. Nach meiner Golf-Session mit USC in München spielte ich eine Runde Golf mit meinem Onkel. Wir hatten einen wundervollen Nachmittag zusammen, redeten über dies und das und verbrachten wertvolle Zeit miteinander, die wir ansonsten nicht gehabt hätten.

Und vielleicht die wertvollste Lektion von allen war die Folgende: Die Deutschen sind Weltmeister im Entspannen. Auf meiner Reise war ich in atemberaubend schönen Spas und Saunen – unter ihnen die Claudius Therme und das Neptunbad in Köln – die beide so toll waren, dass ich am liebsten für immer dort geblieben wäre.

  1. Ich lernte, mich auch bei unangenehmen Dingen wohlzufühlen

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Jede Woche stand ich in einem neuen Raum und war bei irgendwas der totaler Anfänger. Obwohl ich es immer noch herausfordernd finde, neue Dinge auszuprobieren, habe ich gelernt, mit diesem Gefühl umzugehen und es zu akzeptieren.

Neue Dinge zu wagen hat mir ein Selbstbewusstsein gegeben, dass mir an vielen anderen Stellen zugute kam. Das ganze Leben besteht aus unangenehmen Situation – ob du alleine reist, nach Unterstützung fragst oder dich nach einer neuen Wohnung umsiehst: Mein Jahr mit USC hat mich darauf trainiert, schwierige Situationen einfach anzunehmen und ihnen selbstbewusst die Stirn zu bieten.

Ein wirklich unglaubliches Jahr liegt hinter mir, in dem ich meinen Körper und mich selbst an die Grenzen gebracht habe und es gibt noch so viel zu entdecken. Parkour, Wakeboarden, Skifahren, sogar Hypnosetherapie.

Und die USC-Community unserer Partner wächst täglich weiter, also warten auf dich eine Menge weiterer bizarrer und wundervoller Sportarten. Auf geht’s!


Welche Erfahrungen hast du mit neue-Sportarten-des-USC-ausprobieren gemacht? Was hat dir gut gefallen und was nicht so sehr? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren unten. Und wenn du noch kein USC-Mitglied bist und neugierig auf unser Angebot geworden bist, kannst du dich hier dafür anmelden.

 

 

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